top of page

U18-WM: Kampfgeist und Erfahrung in der Hauptrunde

Die U18-Weltmeisterschaft in Rumänien geht in die entscheidende Phase. Für die deutsche Auswahl war die Hauptrunde geprägt von intensiven Duellen und dem unbedingten Willen, sich als geschlossene Einheit auf der Weltbühne zu präsentieren. Auch unsere beiden TVHB-Talente Jule-Marie Jördens und Lotta Willuhn haben in diesen anspruchsvollen Spielen wichtige Akzente gesetzt.


Besonders im Fokus stand der deutsche Auftritt gegen Slowenien. Das Team von Bundestrainer Gino Smits zeigte sich nach der Vor- und Hauptrunde deutlich verbessert und überzeugte vor allem durch eine höhere Überzeugung im Abschluss sowie ein diszipliniertes Tempospiel. Dieser klare Sieg unterstrich das Potenzial des Kaders, auch unter dem hohen Druck der K.o.-Phase konzentriert zu agieren.


34:26 gegen Südkorea: U18 beendet WM auf Platz 13

Die U18-Weltmeisterschaft ist für die deutsche Mannschaft seit Freitag, kurz nach der Mittagsstunde deutscher Zeit beendet. Bevor in Pistesi am Wochenende die Medaillenspiele anstehen, entschied die DHB-Auswahl ihren Turnierabschluss gegen Südkorea mit 34:26 (20:16) für sich und belegt somit Platz 13 im Abschlussklassement. „Wir hätten uns natürlich mehr gewünscht. Das tut mir leid für die Mädels. Aber wir haben aus vielen Sachen im Laufe des Turniers gelernt und sie in den Platzierungsspielen gegen Slowenien und Südkorea besser gemacht. Diese beiden Siege zum Abschluss tun gut“, zog Bundestrainer Gino Smits seine Abschlussbilanz nach vier Siegen und drei Niederlagen.


Rückhalt und Dynamik: Während Rückraumspielerin Jule-Marie Jördens mit ihrer Physis und Spielintelligenz für wichtige Impulse im Angriff sorgte, bewies Lotta Willuhn einmal mehr ihre Klasse im Tor. Mit starken Paraden zählt Willuhn zu den Torhüterinnen der WM, die in kritischen Spielphasen für den nötigen Rückhalt sorgen und die Defensive stabilisieren.

Im deutschen Tor teilten sich Marlene Wagner und Lotta Willuhn die Einsatzzeit in den ersten beiden Vorrundenspielen. Beide nutzten ihre Spielzeit dabei, um auf sich aufmerksam zu machen. Mit einer starken ersten Hälfte im Auftaktspiel gegen Rumänien avancierte Willuhn zur Player of the match. Wagner stand mit einer Quote von 48,4 Prozent nach zwei Partien auf Rang 10 der Top-Torhüterinnen. Nach der Hauptrunde und den Platzierungsspielen steht Marlene Wagner aktuell im Ranking der Fangquote mit 34 Prozent auf Rang 17, während Lotta Willuhn mit 32 Prozent Rang 25 belegt.


Starker Abschluss auf internationalem Parkett

Die Turnierverläufe zeigen, wie wertvoll die gesammelte internationale Erfahrung für die Entwicklung der Spielerinnen ist. Der versöhnliche Abschluss des Turniers mit viel Tempo und Toren spiegelt die taktische Reife wider, die sich die DHB-Auswahl über die Tage in Rumänien hart erarbeitet hat. Auch wenn das Turnier für das DHB-Team nun in die finalen Platzierungsspiele geht, ist die Bilanz für unsere TVHB-Akteurinnen äußerst positiv: Sie haben sich auf höchstem Niveau bewährt, wertvolle Spielanteile genutzt und den TV Hannover-Badenstedt hervorragend repräsentiert.


Wir sind stolz auf Jule und Lotta, die mit ihren gezeigten Leistungen eindrucksvoll unterstrichen haben, warum sie zu den hoffnungsvollsten Talenten ihres Jahrgangs gehören. Für den weiteren Weg – zurück im Verein und bei kommenden DHB-Maßnahmen – nehmen sie einen gewaltigen Erfahrungsschatz mit nach Hause.

Lotta Willuhn wurde im deutschen Auftaktspiel als Player of the Match ausgezeichnet. Foto: Anze Malovrh / kolektiff
Lotta Willuhn wurde im deutschen Auftaktspiel als Player of the Match ausgezeichnet. Foto: Anze Malovrh / kolektiff

 
 
 

Kommentare


bottom of page