TV Hannover-Badenstedt zieht durch und schlägt Tabellendritten VfL Oldenburg 2 - Früher 9:0-Lauf entscheidet das Spiel
- Erik Nagel
- vor 5 Tagen
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Der TV Hannover-Badenstedt hat am Freitagabend einen hochverdienten 31:27-Heimsieg gegen den VfL Oldenburg II eingefahren. Vor 200 Zuschauerinnen und Zuschauern in der SalzwegArena legte der TVHB den Grundstein für den Erfolg bereits in der Anfangsphase: Ein beeindruckender 9:0-Lauf zwischen der 5. und 13. Minute brachte Hannover vom 1:2 auf 10:2 nach vorn – ein Vorsprung, den die Mannschaft bis zum Schluss souverän verteidigte.
Oldenburg startet im 7 gegen 6 – Hannover verteidigt herausragend
Der VfL Oldenburg II überraschte von Beginn an mit einer offensiven 7 gegen 6 Formation, die sie konsequent über die ersten 13 Minuten durchspielten. Doch Hannover war bestens vorbereitet: Die Deckung verschob aufmerksam, zwang Oldenburg zu Fehlern – und nutzte die offenen Räume im leeren Tor eiskalt aus.
Gleich mehrere Treffer aus der eigenen Hälfte sorgten dafür, dass der TVHB früh die Kontrolle übernahm. Besonders Leni Köwing, Pia Döpke, Elies Mertens und Marlen Wills profitierten von den Ballgewinnen und schraubten das Ergebnis schnell in die Höhe. Dazu trug sich auch Torhüterin Lotta Willuhn mit einem langen Wurf ins verwaiste Oldenburger Tor in die Torschützenliste ein.
Der 9:0-Lauf: Vom 1:2 zum 10:2
Zwischen Minute 5 und 13 spielte sich Hannover in einen Rausch: Köwing traf dreifach in Serie, Döpke und Mertens legten nach und Wills erhöhte auf 12:5. Die Halle stand Kopf, als der TVHB auf 10:2 davonzog
Oldenburg nahm früh die erste Auszeit, doch Hannover blieb stabil und konsequent. Die Gäste fanden erst nach 13 Minuten wieder ins Tor – da war der Schaden längst angerichtet.
Halbzeitführung und reife zweite Hälfte
Mit einer klaren 18:11-Führung ging der TVHB in die Pause. Auch nach dem Seitenwechsel blieb Hannover spielbestimmend, ohne jedoch das Risiko zu überziehen. Oldenburg verkürzte phasenweise, doch der TVHB antwortete stets im richtigen Moment.
Auch die Abwehrarbeit blieb über weite Strecken stabil, und das Torhüterinnen-Duo Lotta Willuhn und Lia Oppermann setzten wichtige Akzente.
Oldenburg kam nie näher als auf vier Tore heran. Spätestens mit dem 28:22 (53.) war die Partie entschieden. Jördens setzte in der 59. Minute den Schlusspunkt zum 31:26, ehe Oldenburg per Siebenmeter den Endstand herstellte.
Früh den Ton gesetzt – und nicht mehr hergegeben
Der Schlüssel zum Erfolg lag klar in der Anfangsphase. Hannover verteidigte das 7 gegen 6 nicht nur aufmerksam, sondern nutzte die sich bietenden Chancen mit beeindruckender Konsequenz. Der frühe Vorsprung gab Sicherheit, und der TV Hannover-Badenstedt zeigte über 60 Minuten eine reife, konzentrierte Leistung.
Hannover Trainer Domenik Pflughaupt zeigte sich sehr zufrieden: „Wir haben das 7:6 exzellent verteidigt und konnten die sich bietenden Chancen nutzen. Unsere zielgerichteten Wechsel sorgten dafür, dass wir das Tempo hochhalten konnten und dieses Mal bis zum Schluss in der Lage waren, unser Spiel durchzuziehen. Das gibt Mut für die kommenden Aufgaben.“
Mit dem Sieg verbessert sich der TV Hannover-Badenstedt auf 16:14 Punkte und festigt seine Position im oberen Tabellenmittelfeld. Die Mannschaft zeigt sich nach den intensiven Wochen stabil und selbstbewusst – und hat mit diesem Auftritt ein klares Zeichen gesetzt.
Aufstellung und Tore:
Lia Oppermann und Lotta Willuhn (1) im Tor, Leni Köwing (7), Chiara Rohr (5/1), Pia Döpke (4), Marlen Wills (4), Elies Mertens (3), Jule-Marie Jördens (3), Nele Kurok (1), Hanna Meyer (1), Monja Nagel (1), Emma Niemann (1), Annika Hanne, Minou Pohlai, Nelli Scharf und Lena Seehausen.










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