TV Hannover-Badenstedt empfängt den Tabellendritten VfL Oldenburg II – Ungewöhnliche Anwurfzeit am Freitagabend
- Erik Nagel
- vor 2 Stunden
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Am kommenden Freitagabend steht für den TV Hannover-Badenstedt ein besonderes Heimspiel an: Um 19:30 Uhr empfängt das Liga-Team den Tabellendritten VfL Oldenburg II in der SalzwegArena. Die ungewohnte Anwurfzeit unter „Flutlichtcharakter“ verleiht der Partie einen besonderen Rahmen – sportlich wie atmosphärisch.
Hannover will nach zwei intensiven Wochen nachlegen
Die vergangenen beiden Spiele hatten es in sich:
• Ein emotionaler 28:27-Heimsieg gegen den SV Henstedt-Ulzburg, entschieden durch den Buzzerbeater von Pia Döpke.
• Eine bittere 29:30-Auswärtsniederlage in Frankfurt (Oder), bei der eine starke erste Halbzeit nicht für Punkte reichte.
Mit nun 14:14 Punkten möchte der TVHB heute wieder in die Erfolgsspur finden – und gleichzeitig zeigen, dass die Entwicklung der letzten Wochen weiter nach oben zeigt.
Hinspiel: Torreich, mutig – aber ohne Ertrag
Das erste Aufeinandertreffen Anfang November war ein Offensivspektakel. Trotz 33 eigener Treffer musste sich Hannover mit 33:36 geschlagen geben. Der TV Hannover-Badenstedt startete damals furios, führte 7:4 und setzte Oldenburg früh unter Druck. Doch technische Fehler, vergebene Großchancen und Probleme gegen den siebten Feldspieler brachten den VfL zurück ins Spiel.
Nach der Pause kämpfte sich Hannover mehrfach heran, doch Oldenburg blieb in den entscheidenden Momenten abgezockter. Das Gefühl nach dem Abpfiff: Da war mehr drin.
Oldenburg: Stabil, variabel – aber zuletzt mit überraschender Schwäche
Mit 16:6 Punkten steht die Bundesliga-Reserve auf Rang drei und gehört zu den konstantesten Teams der Liga. Oldenburgs Spiel zeichnet sich aus durch:
• hohes Tempo im Umschaltspiel
• druckvollen Rückraum
• flexible taktische Lösungen
Umso überraschender war die 22:28-Heimniederlage gegen den Frankfurter HC am ersten Februarwochenende. Oldenburg wirkte ungewohnt fehleranfällig und verlor in der zweiten Halbzeit den Zugriff. Ob dies ein Ausrutscher war oder ein kleiner Bruch in der Formkurve – das wird sich Freitagabend zeigen.
Hannover möchte die positiven Elemente der letzten Wochen bündeln:
• die defensive Stabilität aus Harrislee,
• die starke erste Halbzeit in Frankfurt,
• und die Nervenstärke aus dem Buzzerbeater-Sieg gegen Henstedt-Ulzburg.
Gegen Oldenburg wird es entscheidend sein, kompakt und beweglich in der Deckung zu stehen, klare Entscheidungen im Angriff zu treffen und diszipliniert gegen den siebten Feldspieler zu agieren. Ein geduldiges, fehlerarmes Spiel über 60 Minuten ist Pflicht – besonders in den Phasen, in denen Oldenburg das Tempo anzieht.
Zum Livestream (ab 19:15 Uhr)









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