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Starke kämpferische Leistung bleibt unbelohnt – Todesfelde nutzt Hannovers Fehler konsequent aus

Im Duell der 3. Liga Nord Frauen zwischen dem TV Hannover-Badenstedt und dem SV Todesfelde zeigte das Heimteam eine beeindruckende Moral, musste sich am Ende aber einer physisch starken und taktisch reifen Mannschaft aus Todesfelde mit 32:35 (12:18) Toren geschlagen geben.

Das Spiel war zugleich die Premiere für das neue Trainerduo Domenik Pflughaupt und Jonas Lukowski, die erstmals gemeinsam an der Seitenlinie standen und das Team betreuten.

Bereits in der Anfangsphase setzte Todesfelde mit konzentriertem Aufbauspiel die ersten Akzente und ging früh in Führung. Nach drei Minuten stand es 0:2 aus Sicht von Hannover, ehe Jule-Marie Jördens den ersten Hannoveraner Treffer markieren konnte. Im weiteren Verlauf konnte Todesfelde den Vorsprung ausbauen, sodass es nach 15 Minuten 6:9 und nach 20 Minuten bereits 9:13 stand. Todesfelde marschierte weiter und ging mit einem deutlichen 12:18-Vorsprung in die Halbzeitpause.

Nach dem 12:18-Halbzeitrückstand schien die Partie bereits entschieden, doch Hannover gab sich nicht auf und kämpfte sich eindrucksvoll zurück. In der 39. Minute erzielte Marlen Wills den 20:21-Anschlusstreffer – das Spiel war wieder völlig offen. Doch Todesfelde antwortete mit einem 0:4-Lauf und stellte den alten Abstand zum 20:25 wieder her. In der 47. Minute lag Hannover sogar mit 21:28 zurück, zeigte aber weiterhin große Moral und hielt dagegen.

Angetrieben von einer starken Pia Döpke als Spielgestalterin und Torschützin sowie den überzeugenden Außenspielerinnen Rohr, Mertens und Seehausen, kämpfte sich Hannover erneut heran. In der 52. Minute stand es 26:29, und die Hoffnung auf eine Wende lebte weiter. Doch beim Stand von 32:34 in der 59. Minute vergab Hannover in Überzahl die große Chance auf den Anschlusstreffer. Im Gegenzug machte Todesfelde mit dem 32:35 den Sack zu.

TV Hannover-Badenstedt zeigte in beiden Halbzeiten eine engagierte Deckungsleistung und stemmte sich nach hohem Pausenrückstand mehrfach mit großem Kampfgeist zurück ins Spiel. Trotz dieser Moral gelang es nicht, die entscheidenden Umkippmomente zu nutzen, da immer wieder technische Fehler das Momentum unterbrachen und Todesfelde die sich bietenden Chancen eiskalt verwertete.

Nach dem Spiel analysierte Trainer Pflughaupt: „Uns hat in vielen Phasen vorn die Ruhe und Sicherheit gefehlt. Die Deckungsleistung gegen das Aufbauspiel war gut, wir kommen zweimal auf ein bzw. zwei Tore heran, aber am Ende fehlt der letzte Schritt, um das Spiel zu drehen.“ Damit bringt Pflughaupt die entscheidenden Momente der Partie auf den Punkt.

Ein weiterer Schlüssel zum Erfolg der Gäste war das klare Torhüterduell: Die Todesfelder Torhüterin zeigte mehrfach starke Paraden und avancierte zur sicheren Rückhalt ihres Teams. Auf der anderen Seite konnte Hannover die gegnerische Offensive nur phasenweise stoppen und kassierte zu viele Tore durch Gegenstöße nach eigenen Ballverlusten.

Am Ende steht eine Niederlage für den TV Hannover-Badenstedt, der trotz starker kämpferischer Leistung und guter Defensivarbeit nicht belohnt wurde. SV Todesfelde präsentierte sich als physisch und mental gefestigte Mannschaft, die Fehler des Gegners konsequent nutzte und sich auch von kurzen Schwächephasen nicht aus der Ruhe bringen ließ.

Aufstellung, Paraden und Tore:

Nicola Czaja, Lotta Willuhn - Pia Döpke (7), Chiara Rohr (6/2), Marlen Wills (6), Elies Mertens (4), Jule-Marie Jördens (3), Nele Kurok (3), Leni Köwing (1), Nelli Scharf (1), Lena Seehausen (1), Annika Hanne, Monja Nagel und Saskia Rast.

TVHB-Kreisläuferin Nelli Scharf setzt sich durch (Foto: CPS)
TVHB-Kreisläuferin Nelli Scharf setzt sich durch (Foto: CPS)

 
 
 

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