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Rabenschwarzer Tag bringt zweite Saisonniederlage - Ligateam verliert deutlich gegen Blomberg

Der TV Hannover-Badenstedt musste bei der HSG Blomberg-Lippe II die zweite Saisonniederlage hinnehmen – beim 34:26 (14:13) für die Gastgeberinnen erwischte Hannover einen rabenschwarzen Tag. Damit kann sich der TV Aldekerk, der im Spitzenspiel den Tabellendritten PSV Recklinghausen mit 37:35 Tore besiegte, an der Tabellenspitze etwas Luft verschaffen (16:2 Punkte). Dahinter bleibt der TVHB mit 14:4 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz, gefolgt von Recklinghausen (12:4 Punkte) sowie den Nachwuchs-teams vom VfL Oldenburg und der HSG Blomberg-Lippe mit jeweils 11:5 Punkten. Die Spitze ist auf den Plätzen 2 bis 5 eng zusammengerückt.


Der TV Hannover-Badenstedt kam gut ins Spiel und führte nach zehn Minuten mit 4:7 Toren, obwohl auch schon in dieser Phase die ersten klaren Möglichkeiten liegengelassen wurden. Die Auszeit von Blombergs Trainer Ruben Voßhans zeigte Wirkung und die Gastgeberinnen kämpften sich heran. Begünstigt durch weiteres fahrlässiges Auslassen bester Torgelegen-heiten von Seiten Hannovers kam die HSG in der zwanzigsten Minute zum 8:8 Ausgleich.

Dies führte zum ersten Team-Time-Out durch TVHB-Trainer Roland Schwörer. Die Ansagen fruchteten aber nur kurz bis zum 9:10 für Hannover, danach gab es wieder das gleiche Bild. Blomberg ging letztendlich mit einem knappen 14:13-Vorsprung in die Halbzeitpause. Auf Seiten des TV Hannover-Badenstedt fragte man sich, warum man nicht selbst mit 5-6 Toren vorn lag, so viele klarste Gelegenheiten hatte man sich herausgespielt und vergeben.


Nachdem Hannover zu Beginn der zweiten Hälfte zweimal bis zum 15:15-Zwischenstand ausgleichen konnte, lief danach nicht nur vorne, sondern auch hinten nicht mehr viel zusammen. Die Gastgeberinnen spielten sich kämpferisch stark in einen Rausch und holten sich mit einem 5:0-Lauf die 20:15-Führung (37. Minute). Auch eine erneute Auszeit des TVHB brachte keine substanzielle Besserung.


Blomberg hatte auf alles eine Antwort und baute ihre Führung auf acht Tore aus. Immer wieder setzten sich die flinken Gastgeberinnen im 1:1 durch und spielten dann geschickt bis zur freien Mitspielerin durch. Vor allem die Kreisläuferin Merle Pauser (6 Tore) war nicht zu stoppen.


Am Ende gab es dann die auch in der Höhe verdiente 34:26-Niederlage für den TV Hannover-Badenstedt. Eine Niederlage, die man im Hannoveraner Lager im Vorfeld so nicht eingeplant hatte. Vorn war die Chancenverwertung über viele Phasen des Spiels zu schlecht, es fehlte die notwendige Überzeugung und Konsequenz im Abschluss. Hinten gelang es nur in der Anfangsphase, das Blomberger Angriffsspiel aktiv zu stören. Nach der Startviertelstunde kamen da einfach zu wenig Akzente.


Auch Roland Schwörer vermisste dies im heutigen Spiel: „Schlechtes Wurfhalten gepaart mit einer Deckung mit zu wenig Zugriff kann nicht zum Erfolg führen. Leider hat uns heute all das gefehlt, was wir in den letzten Spielen gut gemacht haben.“ So habe man zurecht verloren und eine gute Möglichkeit liegen gelassen, sich zusammen mit Aldekerk vom Rest der Spitze etwas abzusetzen.


Der TV Hannover-Badenstedt hat jetzt zwei Wochen Zeit, die Niederlage aufzubereiten und sich auf das nächste Spiel vorzubereiten. Am 18.11.23 geht es dann zu einem weiteren Bundesliga-Nachwuchsteam, dem BV Borussia 09 Dortmund. Dortmund nimmt momentan mit 7:7 Punkten den siebten Tabellenplatz ein.

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