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Mit starkem Auftritt setzt Ligateam die Erfolgsserie fort!

Der TV Hannover-Badenstedt setzt seine Erfolgsserie in der 3. Liga Nord-West fort und ging zum siebten Mal hintereinander als Sieger vom Platz. Auch eine starke Recklinghäuser Mannschaft hatte am Ende mit 30:23 (13:9) Toren das Nachsehen und musste mit leeren Händen die Heimreise antreten. Hannover hat mit diesem Erfolg gegen den PSV das erste Saisonziel sechs Spiele vorm Ende erreicht und wird auch in der kommenden Saison mindestens Drittligist sein. Mit 28:4 Punkten weisen die Landeshauptstädterinnen 15 Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz auf. Diese sind bei noch sieben ausstehenden Spielen der Gegner nicht mehr einzuholen.

So wenige Spielerinnen auf Seiten des TV Hannover-Badenstedt hatten die Zuschauer in der SalzwegArena in dieser Saison noch nicht einlaufen sehen. Mit nur neun Feldspielerinnen und drei Torhüterinnen war das Aufgebot von Trainer Roland Schwörer sehr übersichtlich. Zahlreiche seiner Spielerinnen mussten passen. Sie waren durch Verletzungen oder Erkältungen angeschlagen. Besonders knapp war das Kontingent auf den beiden Außenpositionen: Mit Saskia Rast und Greta Lindenmann (rückte aus der A-Jugend nach) standen nur zwei gelernte Außenspielerinnen auf der rechten und linken Seite zur Verfügung.

Die Anfangsphase des Spiels gehörte den Gästen vom PSV Recklinghausen. Nach zweieinhalb Minuten gelang Lara Janz das erste Tor der Partie. Eine Minute später glich Hannovers Saskia Rast aus. In der Folge blieb Recklinghausen am Drücker und erarbeitete sich in Minute sieben den Zwei-Tore-Vorsprung zum 2:4.

Hannover kam dann etwas besser ins Spiel und nutzte eine Zwei-Minuten-Strafe gegen PSV-Spielerin Annika Fricke zu einem 3:0 Lauf aus (5:4). Fricke glich dann wiederum zum 5:5 Zwischenstand nach sechszehn Minuten aus. Das Spiel blieb ausgeglichen bis zum 7:7 in der 22. Minute.

Dann zog der TVHB das Tempo an und erarbeitete sich mit einem weiteren 3:0-Lauf den 10:7 Vorsprung. Dieses Polster wuchs dann bis zur Pause mit dem 13:9 durch Monja Nagel auf vier Tore an.

Nach dem Seitenwechsel stellte Recklinghausen die Gastgeberinnen im Angriff mit einer zunächst sehr aggressiven 5:1-Deckung, später einer eher defensiven 6:0-Abwehr und zuletzt mit einer Manndeckung vor verschiedene Aufgaben. Diese wurden aber vom Hannoveraner Team mit der nötigen Ruhe in den Aktionen souverän gelöst. So konnte Hannover den Vorsprung bis in die Schlussphase hinein bei vier bis fünf Toren halten, da sich die Gäste wiederum an der 3:2:1-Deckung des TVHB mit einer glänzend aufgelegten Yasmin Friesen im Tor die Zähne ausbissen.

Am Ende hatte der TV Hannover-Badenstedt trotz schmalem Kader etwas mehr zuzulegen und gewann beim 30:23 mit sieben Toren Differenz. Eine starke Leistung des Teams vorn und hinten gab einmal mehr den Ausschlag.

Hannovers Trainer Roland Schwörer konnte wieder ein zufriedenes Fazit ziehen: „Nach einem zähen Beginn, in dem ich nur mit unserer Abwehrleistung zufrieden sein konnte, haben wir es dann geschafft, auch im Angriff zu überzeugen. Durch höheres Tempo und besseres Entscheidungsverhalten konnten wir uns so bis zur Pause absetzen. Die zweite Hälfte kommen wir durch die nötige Coolness zu einem am Ende ungefährdeten Sieg. Meine Spielerinnen haben alle Aufgaben des PSV souverän gelöst und wir haben den Vorsprung sogar noch ausbauen können.

Besonders beeindruckt habe ihn das bis zum Ende hoch gehaltene Tempo, obwohl nur wenige Wechselmöglichkeiten vorhanden waren. Vor der wieder einmal erstklassigen Torhüterleistung von Yasmin Friesen stand über sechzig Minuten eine starke Abwehrreihe, angeführt von Elea Kirchberg, die nur 23 Gegentore zuließ. Im Angriff überragte Saskia Rast mit 13 Toren und traf zum vierten Mal in sechzehn Spielen doppelt. Monja Nagel überzeugte neben ihren sechs Toren mit zahlreichen Assists.

Schon am kommenden Samstag geht es für den TV Hannover-Badenstedt weiter. Es steht die Reise in den Norden zur Zweitvertretung des VfL Oldenburg an.



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