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Geht doch! Ligateam kann doch Nachwuchsteams und gewinnt in Dortmund

Nach den zwei Niederlagen gegen die Nachwuchsteams der Bundesligisten VfL Oldenburg und der HSG Blomberg-Lippe fragte man sich beim TV Hannover-Badenstedt, ob ein Fluch auf dieser Art Gegner liegt. Mit dem knappen 27:29 (13:15)-Erfolg beim BV Borussia 09 Dortmund II zeigte die Mannschaft von Trainer Roland Schwörer, dass sie Nachwuchsteams doch kann. Damit behauptet Hannover mit jetzt 16:4 Punkten den zweiten Tabellenplatz in der Drittliga-Staffel Nord-West hinter dem weiter souveränen Tabellenführer vom TV Aldekerk (18:2 Punkte). Dahinter folgt der VfL Oldenburg II mit 15:5 Punkten vor dem PSV Recklinghausen mit 14:6 Punkten.


Der TV Hannover-Badenstedt kam schwer ins Spiel. Den lauffreudigen Dortmunderinnen gehörten die ersten Minuten und Hannover gelang nach frühzeitigem Rückstand erst in der neunten Spielminute der Ausgleich zum 4:4 durch Maren Wills. In der Folge drückten die Hannoveranerinnen dem Spiel immer besser ihren Stempel auf und gingen nach einem achtminütigen Hin- und Her in der neunzehnten Minute erstmals mit zwei Toren in Führung (7:9 durch Monja Nagel). Dem 8:9-Anschlusstreffer durch Dortmunds Lana von der Wiede folgte die beste Phase der Gäste.

Vier Tore in Folge brachten das 8:13 durch Saskia Rast und einen fünf Tore Vorsprung (24. Minute). Bis zum 11:15 durch Maricel Hacker in der letzten Spielminute der ersten Halbzeit sah es nach einem beruhigenden Vorsprung für den TVHB aus. Doch nach zwei schnellen Toren des BVB im Anschluss an Fehler im Hannoveraner Angriffsspiel ging es mit einem knappen 13:15 in die Kabinen.


In den ersten fünf Minuten der zweiten Hälfte konnte sich Hannover wieder die vier Tore herausarbeiten (15:19), versäumte es aber während einer Zeitstrafe des BVB nachzulegen und kurze Zeit später waren die Gastgeberinnen wieder dran (18:19).

Es waren zu diesem Zeitpunkt noch zwanzig Minuten zu spielen und die brachten für die Zuschauer einen Krimi. Der TV Hannover-Badenstedt legte immer wieder ein bis zwei Tore vor, konnte sich aber nicht mehr weiter absetzen. Der BVB hielt voll dagegen und erzielte mehrfach den Ausgleich. Die Mannschaft von Trainer Dominik Schlechter nutzte aber ihrerseits die wenigen Chancen nicht, bei Ausgleich selbst in Führung zu gehen.

Nachdem Dortmund mit zwei Siebenmetern an Hannovers Julia Oschmann gescheitert war, vergaben die Gäste ihrerseits in den letzten vier Spielminuten durch zwei vergebene Siebenmeter, die Vorentscheidung herbeizuführen.

Es folgte die spannende Dramaturgie bis zur Entscheidung:

Hannover ging mit einem hauchdünnen 27:28 in die letzten 60 Sekunden.

59:06: 7m Hannover – Fehlwurf.

59:08: Auszeit BVB.

59:40: Hannover Abwehr steht und erobert den Ball.

59:48: Auszeit TVHB

59:56: Das erlösende Tor durch Maricel Hacker zum 27:29.

Ein Arbeitssieg“, lautete das Fazit von Hannovers Roland Schwörer. „Wir versäumen es mehrfach in guten Phasen, eine Vorentscheidung herbeizuführen und bringen unseren Gegner dadurch wieder ins Spiel. Am Ende bewahren wir aber wieder einmal die nötige Ruhe und fahren die zwei Punkte ein. Gut gemacht!

TVHB-Siegerfoto aus Dortmund
TVHB-Siegerfoto aus Dortmund

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