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Arbeitssieg mit Buzzerbeater: Ligateam ringt die Frogs in letzter Sekunde nieder

Der TV Hannover-Badenstedt hat am Samstagabend einen hart erkämpften 28:27-Heimsieg gegen den SV Henstedt-Ulzburg gefeiert. Was nach einem souveränen Start aussah, entwickelte sich zu einem echten Krimi, der erst zwei Sekunden vor Schluss durch den Buzzerbeater von Pia Döpke entschieden wurde.


Personalsituation: A-Jugend rückt nach – Niemann feiert Comeback

Schon beim Aufwärmen wurde deutlich, wie angespannt die Lage im Kader war. Neben den Langzeitverletzten Saskia Rast und Kaya Homann erwischte eine Erkältungswelle in dieser Woche gleich mehrere Spielerinnen: Nicole Czaja, Chiara Rohr, Jule-Marie Jordens und Annika Hanne mussten passen.


So rückten Torhüterin Lia Oppermann sowie Nomi Engel, Minou Pohlai, Hanna Meyer und Emmie Eidam aus der A-Jugend in den Kader. Besonders erfreulich: Emma Niemann stand nach mehrmonatiger Verletzungspause erstmals wieder auf der Platte.


Starker Auftakt und komfortable Führung

Der TV Hannover-Badenstedt erwischte einen Traumstart und führte nach zwei Minuten bereits 2:0. Die Abwehr stand stabil, vorne trafen die Gastgeberinnen variabel und mit viel Zug zum Tor aus dem Rückraum. Bis zur 24. Minute baute Hannover die Führung auf 13:7 aus – angeführt von einer starken Leni Köwing (9/5 Tore), die allein in dieser Phase sechs Treffer erzielte. Doch eine Zeitstrafe gegen Emma Niemann brachte die Frogs zurück ins Spiel. Henstedt-Ulzburg nutzte die Überzahl konsequent und verkürzte bis zur Pause auf 14:11.


Frogs gleichen aus – Spiel kippt in einen offenen Schlagabtausch

Nach dem Seitenwechsel brauchten die Gäste nur fünf Minuten, um die Partie wieder auf Null zu stellen. Das 14:14 durch die stark aufspielende Tara Richter (insgesamt 11 Tore) markierte den Beginn eines offenen Schlagabtauschs. In der Folge wechselte die Führung mehrfach, keine Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Beide Teams kämpften verbissen, die Partie blieb bis in die Schlusssekunden völlig offen.


Wilde Schlussphase – Döpke entscheidet das Spiel

90 Sekunden vor dem Ende nahm der SV Henstedt-Ulzburg beim Stand von 26:25 für Hannover seine letzte Auszeit. Was folgte, war eine dramatische Schlussminute:

  • 58:54 – Rüsch gleicht zum 26:26 aus

  • 59:35 – Minou Pohlai trifft zum 27:26

  • 59:49 – erneut Rüsch: 27:27

  • 59:58 – Pia Döpke fasst sich ein Herz und versenkt den Ball zum 28:27-Endstand

Die Halle stand Kopf, Hannover sicherte sich zwei wichtige Punkte in einem Spiel, das längst hätte früher entschieden werden können.


Trainerstimme

Trainer Domenik Pflughaupt zeigte sich nach dem Abpfiff erleichtert, aber selbstkritisch:

Wir starten stark und machen 25 Minuten fast alles richtig. Dann bringen wir die Frogs zum Ende der ersten Hälfte durch einige Nachlässigkeiten wieder ins Spiel und verlieren zu Beginn der zweiten Hälfte den Faden. Die Umstellung in der Deckung brachte wieder mehr Stabilität und wir beißen uns durch. Der Erfolg hat keinen Glanz, es war ein hart erkämpfter Arbeitssieg.


Wermutstropfen: Verletzung von Nomi Engel

Überschattet wurde der Sieg durch die Verletzung von Nomi Engel, die in der 42. Minute unglücklich auf die Schulter fiel und mit einer schweren Verletzung ausschied. Eine genaue Diagnose steht noch aus.


Aufstellung und Tore:

Lia Oppermann und Lotta Willuhn im Tor, Leni Köwing (9/5), Marlen Wills (7), Nele Kurok (3), Emma Niemann (3), Pia Döpke (2), Monja Nagel (2), Minou Pohlai (1), Lena Seehausen (1), Emmie Pauline Eidam, Nomi Engel, Elies Mertens, Hanna Meyer und Nelli Scharf.


Zum Fotoalbum (Fotos: CPS)


Traf 9-fach: Leni Köwing (Foto: CPS)
Traf 9-fach: Leni Köwing (Foto: CPS)

 
 
 

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