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Unsere JUNGEN WILDEN international unterwegs!

Fünf unserer Mädels sind aktuell wieder mit den Nationalmannschaften im Einsatz 💪 Nele Kurok & Jule Jördens vertraten uns mit der U18 in Ludwigshafen und bestritten dort drei Länderspiele gegen Frankreich. Emma Niemann war aktuell mit der U20-Nationalmannschaft unterwegs und absolvierte zwei Testspiele gegen die Türkei.

Auch Leni Köwing war wieder im Sand unterwegs 🏖️ – sie stand mit der Beachhandball-Nationalmannschaft in Paris auf dem Feld. Und noch eine besondere Nachricht: Chiara Rohr ist erstmals bei der A-Nationalmannschaft dabei und stand direkt im Kader für die EM-Quali gegen Nordmazedonien, erzielte ihren Premierentreffer und steht ggf. auch heute im Kader gegen Belgien (Anpfiff um 18:00 Uhr) .

📺 Das letzte EM-Qualifikationsspiel wird live im Free-TV auf ProSieben Maxx übertragen. Zusätzlich läuft die Partie kostenlos im Livestream auf Joyn. Darüber hinaus ist das Spiel auch beim Streamingdienst Dyn zu sehen, der die Partie ebenfalls live überträgt.


Wir gratulieren zu den Nominierungen und sind stolz auf euch!


Deutschlands Handballerinnen haben auch mit einer jungen B-Auswahl ihre makellose Bilanz in der EM-Qualifikation gewahrt.


Das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch siegte ohne einige Leistungsträgerinnen in Nordmazedonien mit 35:27 (19:14) und feierte den fünften Erfolg im fünften Spiel. Die Teilnahme der deutschen Vize-Weltmeisterinnen an der EM-Endrunde in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei (3. bis 20. Dezember) stand bereits vor der Partie fest.

Foto: Filip Viranovski / Bericht: SID
Foto: Filip Viranovski / Bericht: SID

Nina Engel war mit neun Treffern die beste Werferin der DHB-Auswahl, der in Skopje unter anderem Stammtorhüterin Katharina Filter und Rückraumspielerin Emily Vogel fehlten. Zum Abschluss der EM-Qualifikation treffen die deutschen Handballerinnen am Sonntag (18.00 Uhr/Dyn und ProSieben MAXX) in Hamm auf Belgien. Gaugisch nutzt die Partien mit sportlich überschaubarer Bedeutung auch für ein Casting junger Spielerinnen.


Er wolle die Chance nutzen, "junge Spielerinnen zu testen und frühzeitig in unsere Abläufe zu integrieren. Das ist perspektivisch wichtig", sagte Gaugisch. Den Unterschied machten am Mittwoch aber dennoch die arrivierten Kräfte um Kapitänin Antje Döll, die viermal traf. Dank einer starken Engel im Rückraum setzte sich das DHB-Team früh ab, zeigte aber ab Ende der ersten Halbzeit immer mehr Unkonzentriertheiten. Echte Zweifel am Auswärtssieg kamen aber nie auf.


Leni Köwing ist bei DHB-Beachlehrgang der Frauen


Die Hannoveranerin absolviert mit dem Team einen Lehrgang in Paris.

Leni Köwing (TV Hannover-Badenstedt/Beach Unicorns) nahm an einer Maßnahme der Beachhandball-Nationalmannschaft teil. Vom 7. bis zum 11. April 2026 trainierte das Team unter Bundestrainer Alexander Novakovic in Paris. Im Rahmen des Lehrgangs trat die deutsche Auswahl zudem zu Duellen gegen die französische Beachhandball-Nationalmannschaft an.

Auch die Hannoveranerin ist Teil der Maßnahme und erhält die Möglichkeit, sich weiter für den Deutschen Handballbund e.V. (DHB) zu empfehlen. Bereits im Sommer 2025 konnte Leni Köwing gemeinsam mit ihrem Team die Deutsche Beachmeisterschaft gewinnen und dabei ihr Können unter Beweis stellen.

Beach-Abwehrspezialistin Leni Köwing (11) - Foto: Regina Neumann / Bericht: HVNB
Beach-Abwehrspezialistin Leni Köwing (11) - Foto: Regina Neumann / Bericht: HVNB

Weibliche U20 wird ein zweites Mal ihrer Favoritenrolle gerecht


Die deutsche U20-Nationalmannschaft weiblich hat bei ihrer Länderspielreise in die Türkei bewiesen, dass sie es gegen ein Team, das nicht zum obersten internationalen Regal gehört, versteht, ein Spiel mit guter Konzentration sowie richtiger Einstellung zu bestimmen und ihrer Rolle gerecht zu werden. Das ist vor allem hinsichtlich der Weltmeisterschaft in China im Sommer eine wichtige Qualität, weil hier der eine oder andere Underdog warten wird. Ein Tag nach dem 48:23-Sieg setzte sich die DHB-Auswahl auch im zweiten Vergleich gegen die Türkei deutlich durch, diesmal mit 40:22 (22:12). „Wir haben wieder ein gutes Spiel gezeigt. Man kann alle Spielerinnen herausheben. Ich freue mich, dass wir auch das zweite Spiel so dominieren konnten“, resümierte Trainer Christopher Nordmeyer.


Gegenüber dem gewonnenen Vier-Nationen-Turnier in Ungarn nominierte der Coach für diese Maßnahme elf „neue“ Spielerinnen. Lediglich Hannah Gutzeit, Laura Klocke, Merle Muth, Emma Niemann und Kim Ott waren beim jüngsten Auftritt dabei. Die beiden Spiele zeigten, dass sich für die Weltmeisterschaft noch eine stattliche Liste an weiteren Kandidatinnen anbietet.


In Ankara bewies der amtierende U19-Europameister ein zweites Mal, dass er direkt ernst machen wollte. Nach türkischen Angriffsfehlern ging’s im Umschaltspiel ruckzuck auf die andere Seite und auch die ersten Rückraumknaller saßen, sodass es schon nach sechs Minuten 6:1 stand. „Wir haben heute großen Wert auf den Start gelegt und wollen damit eine Reaktion auf dem 1:3-Rückstand am Donnerstag zeigen. Das haben wir sehr gut gemacht“, zeigte Nordmeyer zufrieden. Die erste Formation hatte das Spiel gut eröffnet, aber nach der Auszeit der Gastgeber (7.) und einem deutschen Komplettwechsel nach einer Viertelstunde tat sich Deutschland schwerer. Die Deckung stand weiterhin ordentlich – im ersten Abgang kassierte Lina Steinecke im Tor nur sieben Gegentreffer aus dem Positionsangriff heraus, hinzu kamen fünf Siebenmetertore. Die 5:1-Deckung, die Deutschland als Alternative zur 6:0-Variante im Programm hat, machte ihre Sache gut. Nordmeyer: „Das war eine Aufgabe, die mehr Kraft gefordert hat als die 6:0.“ Vorn ließ man beim Abschluss nach. Einige freie Möglichkeiten blieben ohne Erfolg. So pendelte sich der Vorsprung im weiteren Verlauf zunächst bei sieben, acht Toren ein. Der Gegenstoß von Farrelle Njinkeu kurz vor der Pause zum 22:12 stellte die Differenz zum ersten Mal auf zehn Bälle. Schwarz-Rot-Gold hätte deutlicher führen können. Der Trainer entschuldigte: „Die Woche war ganz schön lang und hat Kraft gekostet.“


Der deutliche Sieg geriet zwar nie in Gefahr, auch nicht, dass er zweistellig werden sollte, aber der Unterschied bei der Torausbeute gegenüber Donnerstag kam nicht ganz von ungefähr. Möglicherweise auch wegen des klaren Unterschieds fehlte im zweiten Abschnitt phasenweise die letzte Konzentration. Der Wiederbeginn nach der Pause war von drei Fehlern in Folge geprägt, aber dann steigerte sich das spielerische Element wieder. Am Ende gingen die Deutschen noch einmal konsequent in den Gegenstoß und machten durch Alissa Werle die 40 voll. Zufrieden sein durfte Trainer Nordmeyer auch wieder mit der Abwehrleistung, die mit 22 Gegentoren ein zweites Mal passte. Über die Zwischenstände 26:15 (40.), 30:17 (45.) und 35:19 (52.) entwickelte sich der 40:22-Endstand.


Deutschland: Steinecke, Muth, Christiansen (3), Glimm (2), Gutzeit (3), Hannemann (4), Litvinov (2), Klocke (3), Menne, Mittag (1), Niemann (3), Njinkeu (6), K. Ott (2), L. Ott (3), Rudolf (3), Werle (5).

DHB U20 mit Emma Niemann (23) - Text: René Weiss
DHB U20 mit Emma Niemann (23) - Text: René Weiss

DHB U18 - Drei Spiele, ein Sieg


Die weibliche U18-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes hat den dritten Vergleich mit Frankreich im Rahmen des Deutsche-Französischen Jugendwerks (DFJW) mit 19:22 verloren. Beste Werferin des Teams von Bundestrainer Gino Smits war Jule-Marie Jördens mit fünf Toren. Vor der heutigen Partie in Albersweiler standen sich beide Nationen bereits am gestrigen Freitag sowie am vergangenen Mittwoch gegenüber. Im ersten Duell siegte die DHB-Auswahl 33:27, das zweite Spiel gewann Frankreich 26:24.


Den Schwung aus dem gestrigen Spiel nahmen die Gästinnen auch mit in die letzte Partie in Albersweiler – die Folge: eine schnelle 3:0-Führung für Frankreich. Luna Külker erlöste die DHB-Talente mit dem ersten Treffer in der sechsten Minute, doch der Vorsprung der Französinnen blieb konstant bestehen und pendelte sich zwischen vier und fünf Toren Richtung Ende der ersten 30 Minuten ein, sodass es mit einem 9:14-Rückstand in die Kabine ging.


"Wir haben in der ersten Halbzeit zu viel Respekt vor Frankreich gezeigt. Die Abwehr war zeitweise echt okay, im Angriff hatten wir aber unsere Probleme", sagte Bundestrainer Gino Smits. "Uns hat da das Timing, die Dynamik und die Tiefe in Richtung Tor gefehlt. Daher dann auch der Rückstand zur Pause."


Der Start in die zweite Halbzeit begann denkbar ungünstig für die DHB-Talente: Ein verworfener Siebenmeter, dazu eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe begünstigten einen 4:0-Lauf der Französinnen. Diesmal gelang Deutschland ein erster Treffer nach neun Minuten, sodass der Rückstand auf neun Tore anwuchs (9:18, 39. Minute).


Die deutsche Mannschaft steckte aber nicht auf und verkürzte ihrerseits mit einem starken 4:0-Lauf den Rückstand. Ab Mitte der zweiten Halbzeit blieb es ein Spiel auf Augenhöhe bis in die Crunchtime, in der Julie-Marie Jördens mit ihrem dritten verwandelten Siebenmeter in Halbzeit zwei den Rückstand vier Minuten vor Schluss erstmals seit der 22 Minute auf drei Tore verkürzte (18:21). Nele Kurok stellte mit ihrem Treffer sogar noch einmal 110 Sekunden vor dem Ende auf 19:21, doch am Ende gelang das Comeback nicht mehr und die Französinnen bejubelten den zweiten Erfolg im dritten Spiel.


"Mit der zweiten Halbzeit bin ich sehr zufrieden. Das war ein gutes und hohes Niveau. Wir haben vieles besser gemacht, defensiv wie offensiv. Wir haben eine gute Abwehr gezeigt und waren im Angriff variabler. Wir haben clever gespielt, mehr Dynamik gehabt und sind in die Tiefe gekommen", sagt Smits. "Wir haben uns das Vertrauen über unsere Abwehr geholt und sind zu Gegenstoßtoren gekommen. Leider lassen wir am Ende ein Big Point liegen, sonst wäre es noch enger geworden. Ich hoffe, dass die Mannschaft diese zweite Halbzeit in die nächsten Maßnahmen mitnimmt und wir da weitermachen, wo wir heute aufgehört haben."


Die DHB-Talente kehren nach Abschluss des Lehrgangs in ihre Vereine und die finale Phase der Jugend-Bundesliga-Saison (JBLH) zurück. Der nächste Lehrgang findet Ende Juni in der Slowakei statt, Mitte Juli startet für die Mannschaft von Bundestrainer Gino Smits die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft in Rumänien (29. Juli bis 9. August). Die Auslosung der Vorrundengruppen findet am Freitag, 8. Mai, um 11 Uhr in Basel statt. Deutschland ist in Topf 2 eingeteilt.


Deutschland – Frankreich 19:22 (9:14)


Deutschland: Wagner, Werner – Lehmann (2), Walther (3), Dürk, Rusko (1), Kurok (2), Stenzel (2), Jördens (5/4), Hofer (1), Reymann, Kugler (1), Kasper, Fuchs, Külker (2), Schatton.

TVHB-Talent Nele Kurok im DHB-Einsatz - Foto und Text: René Weiss
TVHB-Talent Nele Kurok im DHB-Einsatz - Foto und Text: René Weiss


 
 
 

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