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JBLH: Gegner Leverkusen wird seiner Favoritenrolle gerecht

Im Viertelfinal-Hinspiel hat der TV Hannover-Badenstedt gegen Titelverteidiger TSV Bayer Leverkusen eine 31:22 (13:11)-Niederlage einstecken müssen. Bis zur Pause konnte der Außenseiter noch gegenhalten, doch dann hat sich die individuelle Stärke des Gegners durchgesetzt. Im Rückspiel am 01.04.2023 (16:00 Uhr) will Hannover nochmal alles reinwerfen.

Wie erwartet präsentierte sich der Dauerteilnehmer beim Final Four übermächtig. Aber ganz so einfach wollten es die Landeshauptstädterinnen dem amtierenden Deutschen Meister dann doch nicht machen. Trainer Max Gutzeit: „Die Mannschaft hat für ihre Verhältnisse eine überragende 1. Halbzeit gespielt. Wir haben nicht abreißen lassen und waren sogar mal auf ein Tor dran (8:7, 20. Spielminute) aber der Ausgleich wollte leider nicht fallen.“ Mit einem 13:11, welches die mitgereisten Fans begeisterte, ging es in die Pause.

Nach der Pause konnte sich der Favorit dann absetzen. Innerhalb von 90 Sekunden erzielten die beiden überragenden Akteurinnen der Bayer-Sieben, Viola Leuchter und Pia Terfolth, drei Treffer und brachten so ihr Team auf die Siegerstraße. Trainer Gutzeit: „Die erste Halbzeit hat uns sehr viel Kraft gekostet und dann hat sich die Klasse mit teilweise Erstliga-Spielerinnen von Leverkusen durchgesetzt“. Bis zum 24:19 in der 51. Minute war der Gegner noch in Sichtweite – dann waren die Körner verbraucht – Endstand 31:22.

Trotz der am Ende klaren Niederlage waren weder Mannschaft noch Fans unzufrieden. Gutzeit: „Das Ergebnis sagt es nicht aus - aber wir haben uns hier sehr gut präsentiert und können erhoben Hauptes aus der Halle gehen.“

Im Rückspiel am 01.04.2023 wollen die A-JUNGWILDEN nochmal alles probieren und dem heimischen Publikum beweisen, dass sie zurecht in diesem Jahr so weit gekommen sind.


Waren in Leverkusen ein starkes Torhüterinnen-Gespann – Lina Steinecke (li.) und Lara Prill

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