Fulminanter Sieg am Saisonende bringt mJC auf Tabellenplatz 2 der Regionsliga
- Katharina Bremer
- vor 25 Minuten
- 2 Min. Lesezeit
Vor Beginn der Partie am Samstag, den 25.04.26, waren die Hoffnungen auf einen Heimsieg bei unserer männlichen C-Jugend gering, die Zweifel groß und schon auch einiges an Respekt zu spüren. Denn der gegnerische HV Barsinghausen stand schon lange am oberen Ende der Tabelle, das Hinspiel hatte unsere Mannschaft verloren und war damals mit einigen Blessuren aus dem Spiel gegangen.
Aber bei diesem Spiel konnte das Publikum schon bald sehen, was für eine positive Entwicklung die Mannschaft um Trainer Kjell Ballasus, unterstützt von Suzi Landeck, in dieser Saison geschafft hatte: Nach einem Rückstand zu Beginn, gingen unsere Jungs bald in Führung und wurden von Tor zu Tor selbstsicherer. Von allen Spielpositionen konnten sie wichtige Treffer ins Tor des Vereins aus „Basche“ erzielen, so dass unsere Badenstedter mit einer Führung in die Halbzeitpause gingen (23:19).
Auch nach der Halbzeit gaben sie die Führung gegen den Gegner nicht aus der Hand, auch wenn der starke Gegner in diesem spannenden Spiel immer wieder aufschloss. Zuletzt konnte unsere mJC die Führung aber sogar auf einen bemerkenswerten 12 Torevorsprung ausbauen (49:37). Herzlichen Glückwünsch!
Die Freude über diesen Sieg und damit Platz 2 in der Tabelle der Regionsliga war bei den Spielern, Trainern und dem heimischen Publikum angesichts der aufregenden Saison, die die Mannschaft erlebt hatte, besonders groß.
Ergebnistechnisch hatte diese Saison für die mJC, die tatkräftig von einigen Spielern aus der mD unterstützt wurde, vieles zu bieten: Haushohe Siege, unentschiedene Spiele, ein aberkanntes gewonnenes Spiel, knappe und weniger knappe Niederlagen sowie Spiele mit vielen Toren, die nicht zählten. Es war spannend bis zum letzten Sieg!
Aber Handball ist ja so viel mehr als Sieg oder Niederlage: Da ist eine Mannschaft, die starke und schwache Momente in der Halle, in der Kabine oder unterwegs miteinander teilte- und Fairplay fürs Leben lernte. Da ist ein junges Trainertalent, der mit viel Geschick, Taktik und Vorbildcharakter, neben Abitur und eigenen Spielen diese Mannschaft von Spiel zu Spiel weiterentwickelt. Danke Kjell!
Und da sind Eltern, die sich plötzlich auf der Trainerbank saßen, weil sie über 18 Jahre alt waren, die im Kampfgericht über sich hinauswuchsen oder sich beim Finden von Spielstätten unterstützen. Wir halten fest: In dieser Saison haben wir alle viel gelernt! Vor allem: „Wie macht die Kuh? Muuuh!“







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