WJB: Glanzloser Sieg in Peine

Der Spielbericht beginnt in der 39. Minute des Spiels der wJB bei den Jahn-Youngsters in Peine. In dieser Minute schickte das nicht immer souveräne Schiedsrichtergespann Leonie mit ihrer 3. Zeitstrafe vom Spielfeld.
Dies waren die Auswirkungen einer mäßigen Deckungsarbeit des gesamten Teams. Die lang vorgetragenen Angriffe der Gastgeberinnen überraschten die HSG immer wieder im richtigen (bzw. falschen) Moment weil die Abwehr einfach zu phlegmatisch und die Bereitschaft zur Beinarbeit nicht vorhanden war. Dabei war die Peiner Spielweise aus dem Relegationsspiel bereits bekannt und mit der langzeitverletzten Jennifer Hüsing fehlte auch die einzige Rückraumshooterin.

Was war bisher passiert:

Bis zum 6:2 für das Krüger-Team und dem dann folgenden Time Timeout der Peinerinnen schien alles seinen Gang zu gehen – aber weit gefehlt. Bis zur Halbzeit ließen sich die Gastgeberinnen mit ihrer geduldigen Spielweise nicht abschütteln und hätten gefühlt eigentlich führen müssen – wenn sie nicht bei einigen Aluminiumtreffern und Marnies Paraden gescheitert wären. So ging es mit einem 13:10 für die HSG in die Pause.
Die mitgereisten Zuschauer dachten nun, die obligatorische, schwache Halbzeit bereits erlebt zu haben – aber es wurde nicht wesentlich besser. Zwar konnte man sich teilweise mit 9 Toren absetzen, aber schlechte Würfe, ungenaue Pässe, ein kaum vorhandenes Kreisläuferspiel (waren gut gedeckt bzw. wurden schlecht angespielt) und vor allem schlampiges Abwehrverhalten verhinderten einen größeren Vorsprung.

In der Summe ein ungefährdeter aber glanzloser Sieg (28:21). Bezeichnend war, dass die Peinerinnen von ihren Zuschauern gefeiert wurden, während es im HSG-Lager trotz des Erfolgs ratlose Gesichter gab.
Nun kann das Team bis zum nächsten Spiel beim Mitfavoriten Rosdorf am 11.11. die Köpfe wieder freibekommen, Abstand vom Handball gewinnen und mit neuem Elan in die folgenden Aufgaben gehen.

Trainerteam etwas angesäuert …