WJB: Eine Landpartie am Samstagnachmittag

In einer reizvollen und ruhigen Umgebung, am Rande der Geest mit zum Teil steil zur Weser abfallenden Hängen, liegt die Samtgemeinde Liebenau. Die Landschaft ist maßgeblich geprägt von der Weser. Die überwiegend flache bis leicht wellige Landschaft ist besonders geeignet, das Umland mit dem Fahrrad zu erkunden.

So beginnt die Beschreibung der Tourismus-Seite der Samtgemeinde Liebenau. Der HSG-Tross war sehr rechtzeitig am Samstagmittag in Liebenau angekommen, so dass Trainerin Heike Krüger erst einmal einen Spaziergang durch die reizvolle Umgebung ansetzte. Und als Spaziergang entpuppte sich auch das Spiel gegen die SV Aue Liebenau. Während die HSG in kompletter Besetzung antreten konnten, hatte das Grabisch-Team einige Verletzungssorgen, wobei die Knieverletzung von Linkshänderin Nele Penner das Team doch arg trifft.

Die HSG ließ keine Zweifel aufkommen und hatte nach 10 Minuten bereits eine 10:3-Führung herausgespielt. Die geringe Gegenwehr führte dann aber auch dazu, dass sich die Badenstedterinnen in der Abwehr allzu sehr einlullen ließen und so immerhin 11 Gegentore in Halbzeit 1 kassierten: Halbzeitstand: 24:11.

In der Pausenansprache versuchte das Trainerteam die Einstellung der Spielerinnen dahingehend zu ändern, dass diese zu einer engagierteren Abwehrarbeit bereit sein sollten. Das gelang dann etwas besser, so dass nur noch 6 Gegentreffer kassiert wurden, was aber auch den nachlassenden Kräften der Liebenauerinnen geschuldet war. Letztendlich stand ein ungefährderter 47:17-Erfolg zu Buche – und die Einkehr im goldenem „M“ hatte sich das Team auf Grund der eingehaltenen Vorgaben in der 2. Halbzeit gesichert.

Bericht des Gegners