WJA zieht trotz Niederlage in DM-Achtelfinale ein

Trotz einer 25:31 (11:14)-Niederlage beim HC Leipzig hat die weibliche A-Jugend der HSG bereits vor ihrem letzten Spiel in Ratekau gegen Germania Kaiserau das Achtelfinale um die Deutsche Meisterschaft erreicht. In der Tabelle der Gruppe 4 zogen die Leizigerinnen auf Grund der besseren Tordifferenz in den direkten Vergleichen an den HSG-Mädels vorbei und werden voraussichtlich diesen Platz nach Abschluss der Gruppenphase behalten. Somit ziehen die Badenstedterinnen als Tabellenzweiter in die nächste Runde ein und treffen hier am 22./23.2. in Blomberg auf die einheimische HSG.

Im heutigen Spiel in der altehrwürdigen Sporthalle Brüderstraße vor ca. 250 Zuschauern hielt die HSG bis zur 25. Minute (9:10) gut mit und hatte vor allem die Haupttorschützin und Jugendnationalspielerin Nele Reimer sehr gut im Griff (ihr gelang heute nicht ein Tor). Allerdings bereitete uns Rechtsaußen Christin Conrad zunehmend Probleme. Ansonsten ließen beide Abwehrreihen sowie Torhüterinnen nicht viel zu. Leider machte sich auch das verletzungsbedingte Fehlen von Rückraumshooterin Mieke Düvel bemerkbar, so dass alle Last auf Kathrin Pichlmeier lag, die dies aber sehr gut löste.

In der zweiten Halbzeit wollte Leipzig die Tordifferenz (-4) aus dem Hinspiel aufholen und lag in der 45. Minute (23:16) erstmals mit 7 Toren in Front. Aber Tore von Kathrin, Saskia und Lena hielt die HSG auf Kurs – doch Leipzig zog sofort wieder auf 6 Tore weg. Die HSG stellte nun die Deckung um, provozierte schnelle Ballgewinnen und suchte ihrerseits den schnellen Abschluss, scheiterte hier an an Nationaltorhüterin Nicole Roth. Trotz großer Gegenwehr musste man sich letztendlich mit 25:31 geschlagen geben und wird dadurch im Achtelfinale (hier gibt es nur ein Spiel) als Tabellenzweiter auf das Heimrecht verzichten müssen.

Trainer Thomas Löw zum Spiel: „Leider haben wir nicht an die Leistung des Hinspiels anknüpfen können. In diesem Match war uns Leipzig, gerade was die Wurfeffektivität anging, deutlich überlegen. Auch konnten wir konzeptionell nicht das umsetzen, was wir uns eigentlich vorgenommen hatten. Alles in allem war das heute eben nicht genug um eine so spielstarke Mannschaft wie Leipzig zu schlagen. Trotzdem haben wir das Ziel, Erreichen des Achtelfinales, durch die Niederlage von Kaiserau gegen Leipzig erreicht. In den nächsten Spielen müssen wir uns aber wieder deutlich steigern.

Die Torschützinnen: Tina Wagenlader (2), Esther Pollex (1), Lena Seehausen (4), Saskia Rast (9), Leonie Neuendorf (2), Kathrin Pichlmeier (7)

Bericht Homepage HC Leipzig und Leipzig-Seiten.de

Bericht Homepage HSG Blomberg-Lippe

Spieltagszusammenfassung handball-world.com und dhb.de

Wehrte sich gut, aber vergeblich: Die HSG-Abwehr (Foto: Uwe Pichlmeier)

Wehrte sich gut, aber vergeblich: Die HSG-Abwehr (Foto: Uwe Pichlmeier)