Weibliche Jugend D: Letztes Heimspiel 2019

Im Vorprogramm unserer Damenteams traten Samstagnachmittag die D-Mädchen zum letzten Mal dieses Jahr in heimischer Halle auf. Zu Gast hatten wir die GIW Meerhandballerinnen, die wir in Großenheidorn deutlich schlagen konnten. Mit an Bord wieder Küken Emmie, dafür musste Alina verletzt passen. Ansonsten waren alle Spielerinnen dabei. Amina hatte wie zuletzt beim HSC die Brücke.

Meerhandball deckte zunächst sehr offensiv, wir auch, eine Mannschaft machte es etwas besser. Halbzeitstand 17:1*. In der zweiten Halbzeit sollten die Passfallen noch mehr eingesetzt werden. Angesichts des deutlichen Leistungsunterschieds ließ die Konzentration jedoch deutlich nach. Jona blühte heute wieder auf der Spielmacherposition auf und konnte sechs Treffer verbuchen. Und wir nutzten die Gelegenheit der Jüngsten die meiste Spielzeit im Feld einzuräumen, Emmies Gegenspielerinnen waren jedoch ganz schön groß und ließen sie nicht zu einer Torgelegenheit kommen. Endstand 35:10.

Im letzten Punktspiel 2019 kommt es kommenden Samstag um 14:30 zum Spitzenspiel im Hintzehof, wenn wir beim Tabellenzweiten Bothfeld zu Gast sein werden. Unsere Taktik wird kein Geheimnis sein. Entweder wir bekommen Ligatorschützenkönigin Lina in den Griff oder sie schießt uns ab.

*In der Halbzeit haben wir im Trainerteam die Optionen besprochen. Es ist ja nicht so, dass uns die verheerenden Leistungsunterschiede nicht aufgefallen wären. Aus Fairplay Gesichtspunkten in Unterzahl 5:6, 4:6 oder 3:6 spielen? Alles schon ausprobiert. Aus Trainingsgesichtspunkten so vorgehen und die eigene Mannschaft so vor Aufgaben stellen? Prellverbot? Alle müssen ein Tor werfen? Oder albern spielen, d. h. nur noch Würfe mit dem schwachen Arm? Letztlich haben wir den jüngeren Mädchen etwas mehr Spielzeit gewährt, den Körperkontakt runtergeschraubt und ansonsten die Entscheidung der Gegner respektiert, in die höchste Spielklasse zu melden. Wird sich irgendwer schon was dabei gedacht haben. Und im Übrigen das Spiel ernst genommen. Amina hat am Anfang der Trainerkarriere mit auf den Weg bekommen, dass die anderen Optionen bestens vertretbar sind und Einwände wie Arroganz, Unterzahl als größere Blamage oder taktische Überforderung der Überzahldeckung dann mal ignoriert werden müssen.