Weibliche Jugend D I / C I: Ostern – Dänemark – WIR KOMMEN!

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. ENDLICH haben wir es mal hinbekommen, über Ostern eine Turnierteilnahme zu organisieren, dann auch noch mit zwei Teams. Nachdem vor zwei Jahren das Turnier schon geplant und ins Wasser gefallen war, ist es dieses Jahr endlich soweit. Wir fahren zum Schollenturnier nach Dänemark, auch

RÖDSPÄTTE CUP

genannt. Vom 14. bis 18. April machen sich weibliche C und D-Jugend auf ins 670 km entfernte Frederikshavn im Norden Dänemarks zu einem der größten und großartigsten Hallenhandballturniere der Welt. Nach zwei Jahren Kröten schlucken für alle Sportler, haben sich die Spielerinnen ein solches Highlight in ihrer Handballkarriere einmal verdient. Die Inzidenzen in Dänemark machen es möglich, die meisten Hygienemaßnahmen sind bei den nördlichen Nachbarn gefallen.

Und es gibt bereits das Starterfeld sowie den Spielplan. In der D-Jugend spielen immerhin 20 Mannschaften (darunter gerade mal vier deutsche Teams), die C-Jugend bewegt sich in einem Teilnehmerfeld mit 50 Mannschaften. Unsere B-Jugend hätten wir auch gerne mitgenommen, die sich aber für die Teilnahme am renommierten IBOT-Turnier entschied. Die hätten es mit sage und schreibe 69 Mannschaften zu tun gehabt. Unser Vorrundenplan steht:

Weibliche D-Jugend Gruppe 4

  • Freitag
    • 09:00 Uhr: Strandby/Elling (DK)
    • 13:15 Uhr: Habo Handboll (S)
  • Samstag
    • 08:35 Uhr: Sandefjord II (NOR)
    • 20:05 Uhr: FFI II (DK)

Weibliche C-Jugend Gruppe 5

  • Freitag
    • 09:10 Uhr: Pargas IF (SF)
    • 16:10 Uhr: Sandnes HK (NOR)
  • Samstag
    • 12:40 Uhr: n.n. (DK)
    • 20:15 Uhr: Konnerud III (NOR)

Morgens von 8:00 bis 22:00 Handball in 16 (s-e-c-h-z-e-h-n) Sporthallen. Sonntag teilt sich das Turnier in den A- und B-Pokal, eine tolle skandinavische Tradition. Die beiden Gruppenersten starten ab Sonntag in das KO-System mit Achtel- und Viertelfinale, Ostermontag finden Halbfinals und Finalspiele statt. Alle anderen Mannschaften spielen im Parallelturnier um den B-Pokal, die Chance für Mannschaften mit überwiegend jüngerem Jahrgang weiterzuspielen. Wir würden natürlich gerne mit zwei Teams um den A-Pokal mitspielen.

Die Herausforderung für beide Teams: Während wir in Deutschland regeltechnisch in beiden Altersklassen im Wesentlichen außerhalb des 9m verteidigen müssen, machen es die Skandinavier zumeist andersherum. Die Abwehr darf den 9m gar nicht verlassen, so dass Welten aufeinander treffen. Können wir häufig genug den Ball erobern und Tore erzielen, bevor wir vorne im Positionsangriff gegen eine Wand laufen? Oder macht es sich gar bezahlt, dass wir das Szenario im Training schon geübt haben? Die C-Jugend wird mit einem ganz anderen Problem zu kämpfen haben. Während die D noch ohne Haftmittel spielt, machen sich die dänischen Mannschaften einen Spaß daraus, den Ball so sehr mit Harz einzukleistern, wenn deutsche Mannschaften auflaufen, dass der Ball schon fast nicht mehr zu prellen ist. Es ist verbrieft, dass Aufsetzer ins Tor schon mal am hinteren oberen Metallgestänge kleben geblieben sind.

Und wenn wir mal gerade nicht spielen, im Zentrum Frederikshavns in der Arena Nord befinden sich acht der sechzehn Spielfelder, so dass wir dort Handball schauen können bis zum Umfallen. Und wenn A-Jugend-Mannschaften spielen, die auf dem Trainingsanzug „Dänischer Meister“, „Schwedischer Meister“ oder „Norwegischer Meister“ stehen haben, dann gibt es eine echte Show. Nach unseren ersten „Länderspielen“ geht es dann Montagmittag wieder Richtung Heimat mit einem unglaublichen Erfahrungsschatz im Gepäck.

Infos zum Turnier findet ihr hier: