Torhüterin Julia Oschmann wechselt nach Hannover

Der TV Hannover-Badenstedt-Vinnhorst vermeldet einen weiteren Neuzugang. Mit Julia Oschmann wechselt eine Torhüterin an den Salzweg. Die 21 Jährige ehemalige HVN-Auswahl-Spielerin kommt vom Oberligisten MTV Rohrsen und sucht eine neue Herausforderung beim etablierten Drittligisten.

Bereits seit Anfang März gehört die Alfelderin zur Trainingsgruppe von Cheftrainer Frank Käber. Zurzeit befindet sie sich, wie der Rest der Mannschaft auch, in einer Trainingspause, bevor im Juni die Vorbereitungsphase I startet. Julia hat mit 6 Jahren das Handballspielen bei den SV Alfeld Minis begonnen und hat dem Verein bis zu ihrem 18. Lebensjahr die Treue gehalten. In diese Zeit fiel auch die Berufung in die Auswahl des Handball-Verband Niedersachsen. Den nächsten Schritt machte Julchen, wie sie von ihren Freunden genannt wird, in Richtung Hameln zum MTV Rohrsen. Dort startete sie in der 2. Mannschaft und konnte sich schnell durch gute Leistungen in die 1. Damen hocharbeiten.

Die angehende Physiotherapeutin besitzt in ihrem Heimatort ein eigenes Pferd und nutzt die Trainingspause so oft wie möglich für Ausritte. Jetzt möchte sie das Abenteuer 3. Liga angehen und freut sich auf ihre neuen Mitspielerinnen.

Julia: „Die Mannschaft hat mich super aufgenommen – ich habe mich von Anfang an wohl gefühlt. Für die Zukunft habe ich nur zwei Wünsche. Erstens – möglichst bald wieder unter normalen Bedingungen Handball spielen und zweitens – fehlt natürlich momentan das Salz in der Suppe – die Zuschauer müssen wieder zurück in die Halle dürfen.

Teammanagerin Christiane Gorn: „Julias Werdegang habe ich schon länger im Blick und wir sind froh, dass wir sie für uns gewinnen konnten. Sie passt hervorragend in unser Konzept. Nicht nur auf Grund ihrer positiven Ausstrahlung ist die junge Torfrau aus der Umgebung eine Bereicherung für das Team“.

Cheftrainer Frank Käber fügt an: „Julia ist nicht nur jung, sie ist auch talentiert und bringt alles mit, was man für den Job braucht und in den Trainingseinheiten konnte man sehen, dass sie richtig Bock hat, sich stetig weiterzuentwickeln“.