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Erwartet schwerer Erfolg – Ligateam schlägt LIT TRIBE 1912 mit 32:26 Toren

Es war der erwartet schwere Gang im zweiten Heimspiel der Saison. Der TV Hannover-Badenstedt hatte lange Zeit seine Probleme mit dem LIT TRIBE 1912, konnte sich aber mit einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang am Ende doch durchsetzen. Die sechs Tore Differenz beim 32:26 (18:16) waren dann doch etwas deutlicher als es der Spielverlauf hergegeben hat. Hannover bleibt mit der optimalen Ausbeute von 6:0 Punkten aus drei Spielen in der Spitzengruppe der Staffel Nord-West, verliert aber die Tabellenführung an den punktgleichen TV Aldekerk 07 aufgrund des Torverhältnisses. Danach folgt der PSV Recklinghausen als drittes Team in dieser Saison, ebenfalls noch ohne Punktverlust.


Hannover begann stark und bestimmte die Anfangsphase. Nach zwölf Minuten hatte der TVHB mit dem 8:5 sich einen Vier-Tore-Vorsprung herausgearbeitet, für den Marlen Wills mit fünf erzielten Treffern fast im Alleingang sorgte. Dann kamen die Gäste aus Ostwestfalen besser ins Spiel und nutzten vor allem die Nachlässigkeiten im Rückzugsverhalten bei Hannover mit schnellen Toren aus. Mit drei Toren in Folge war der Anschluss beim 9:8 wieder hergestellt. In der Folge übernahm LIT sogar die Führung (10:11) und behielt diese bis fünf Minuten vor der Pause (14:15). Hannover besann sich jetzt wieder auf ihre Tugenden und drehte den Rückstand in einen 18:16-Halbzeitstand.


Nach dem Seitenwechsel ließ Hannovers Trainer Roland Schwörer seine Deckung fortan defensiver agieren und engte die Räume für den Gegner damit ein. Da auch die Umschaltung von Angriff in die Deckung jetzt engagierter erfolgte, kamen die Gäste auch nicht mehr zu leichten Gegenstoßtoren. Das Erfolgsrezept war gefunden und Hannover konnte sich gleich absetzen. Über 21:16 kam man bis zur 41. Minute auf ein 25:18, den höchsten Vorsprung an diesem Tag. LIT konnte zwischenzeitlich bis zur 55. Minute zwar noch einmal auf drei Tore verkürzen (28:25), war aber am Ende beim 32:26 Erfolg der Gastgeberinnen chancenlos.

Es war ein richtig hartes Stück Arbeit“, meinte Roland Schwörer nach dem Spiel. „Den guten Start geben wir durch ein nachlässiges Rückzugsverhalten wieder her und bekommen in der ersten Hälfte 16 Gegentore. Zu viele für meinen Geschmack.“ Die Umstellungen zur Pause und erhöhtes Engagement hätten dann den Gegner bei nur noch zehn Toren in der zweiten Hälfte gehalten. Das habe dann für den Erfolg gereicht.


Zu unserer Fotogalerie zum Spiel (Fotos: CPS)

Lena Seehausen bei einem Tempogegenstoß
Lena Seehausen bei einem Tempogegenstoß

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