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Derbys gewinnt man, und wie! - TV Hannover-Badenstedt demonstriert Stärke gegen den Hannoverschen SC von 1893

Das hatten sich Trainer Maximilian Lübbersmeyer und seine Spielerinnen sicherlich ganz anders vorgestellt. Der TV Hannover-Badenstedt demonstrierte nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge Stärke und nahm den HSC in der ersten Hälfte auseinander. Damit war der Grundstein für einen weiteren Derby-Erfolg schon nach dreißig Minuten gelegt. Das Aufbäumen der Gastgeberinnen in der zweiten Hälfte war nur Makulatur. Der TV Hannover-Badenstedt gewann das Spiel beim Stadtrivalen mit 25:30 (5:17 Toren) sicher.

Hannovers Trainer Roland Schwörer zeigte sich sichtlich zufrieden. „Wir haben eine brutal gute erste Hälfte gespielt. Die vor dem Spiel in der Kabine aufgebaute Spannung entlud sich in einer Leistung, die von Beginn an den Weg zum heutigen Erfolg aufzeigte. In Anbetracht der Tatsache, dass von unser Stamm-Start-6 nur Pia Döpke dabei war, haben wir die komplizierte Derby-Aufgabe brillant gelöst. Unsere hervorragende Jugendarbeit zahlt sich dann einfach aus.

Den Turbostart des TV Hannover-Badenstedt mit einem 0:3 nach vier Minuten konnte der HSC in der vollen Sahlkamp-Halle noch kontern und durch Nele Biester in der siebten Minute zum 3:3 ausgleichen. Danach gab es bei den Gastgeberinnen aber volle acht Minuten Ladehemmung. Die leichtfüßige, aggressive Deckung des TVHB mit einer sehr gut aufgelegten Yasmin Friesen im Tor ließ keine weiteren Tore zu, während Hannover im Angriff Tor um Tor erzielte. Der 0:7-Lauf brachte in der 16. Minute mit dem 3:10 durch die starke Linksaußen Chiara Rohr den 7-Tore-Vorsprung. Zwischenzeitlich trug sich sogar Torhüterin Friesen mit einem Distanzwurf zum 3:6 in die Torschützinnen Liste ein.

Das zwischenzeitliche 5:11 in der neunzehnten Minute durch HSC-Rechtsaußen Naemi Leston sollte dann das letzte Tor in der ersten Hälfte für die Gastgeberinnen gewesen sein. Es folgte ein weiterer 0:6-Lauf für den TVHB, den Nomi Engel zum 5:17-Halbzeitstand vollendete.

Die zweite Hälfte ist schnell erzählt. Beim TVHB war der Spannungsabfall durch die Pause offensichtlich, der HSC bemühte sich um Schadensbegrenzung. Aus den zwölf Toren Differenz nach der ersten Hälfte blieben am Ende fünf übrig. Der 25:30-Auswärtserfolg des TV Hannover-Badenstedt war nicht mehr gefährdet und der nächste Derby-Erfolg eingefahren.

Roland Schwörer: „Nach einer derartig guten ersten Hälfte ist es normal, dass es in der zweiten Hälfte nicht ganz so rund läuft. Wir haben viel gewechselt und auch jüngeren Nachwuchsspielerinnen viel Spielzeit gegeben. Trotz allem haben wir das dann seriös zu Ende gespielt und mehr als verdient gewonnen. Ein schöner Erfolg für uns, den wir in den letzten beiden Spielen gerne wiederholen möchten.

Zu den jüngeren Nachwuchsspielerinnen gehört die 15-jährige Kreisspielerin Nele Kurok, die bei ihrem Drittliga-Debüt nicht nur in der Deckung, sondern auch mit drei Toren im Angriff überzeugen konnte.

Weiterhin zeigten sich aus dem Nachwuchsbereich Vanessa Ulrich (6 Tore), Chiara Rohr (5 Tore) und Elise Mertens (5 Tore) aus einer geschlossenen, sehr guten Mannschaftsleistung als besonders torhungrig.



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