Liga-Team erzielt Remis im Spitzenspiel

In einer starken 3. Ligapartie trennten sich der TV Hannover-Badenstedt und der Frankfurter HC am Samstagabend mit einem 28:28 Unentschieden. In dem temporeichen Spiel wechselte die Führung mehrmals hin und her und nach dem Spiel zeigten sich beide Trainer zumindest nicht unzufrieden. Jetzt möchte Hannover in den noch zwei ausstehenden Spielen in 2019 eine gute Leistung zeigen und das erfolgreiche Jahr abrunden.

Die Anfangsphase war sehr ausgeglichen. Ab der 14. Spielminute konnte sich die Gastgeberinnen auf drei Tore absetzen. Viele vergebene freie Würfe verhinderten leider eine klarere Führung und so konnte der FHC immer die Tuchfühlung halten. In der 25. Minute, beim 10:9, war der Gast sogar wieder bis auf ein Tor dran, doch bis zur Pause konnte erneut eine Drei-Tore-Führung herausgespielt werden – Halbzeitstand 13:10.

Die ersten 10 Minuten der zweiten Halbzeit gehörten dann eindeutig dem Frankfurter HC. Ein 9:3-Lauf des Teams aus Brandenburg brachte die 19:13-Führung. Doch ab der 41. Minute konnte die Mannschaft von Trainer Christian Hungerecker die Schwächephase beenden und das Ruder nochmal rumreißen. Die bis dahin schon gute Partie bekam jetzt noch zusätzlich Spannung. In der 55. Spielminute konnte der TVHB beim 25:25 wieder aufschließen. Jedoch konnte die Mannschaft von Trainer Dietmar Schmidt in der 59. Spielminute wieder die Führung zum 27:28 erzielen. 21 Sekunden vor Schluss legte der Badenstedter Coach die Grüne Karte und gab Anweisungen für die letzten Sekunden. Diese fruchteten und sechs Sekunden vor Abpfiff konnte Saskia Rast mit ihrem Treffer den Ausgleich erzielen.

Trainer Christian Hungerecker: „Wir haben unter dem Strich gut gefightet, es aber vor der Pause versäumt, das Ergebnis klarer zu gestalten und hatten nach der Pause sehr schlechte 10 Minuten. Trotzdem behalten wir einen wichtigen Punkt, damit können wir leben. Jetzt wollen wir mit zwei guten Spielen in Henstedt-Ulzburg und gegen Alstertal das Jahr abrunden!

Sechs Sekunden vor Schluss erzielte Saskia Rast den Ausgleich