Liga-Team erwartet Gegner, der auf Erfolgswelle schwimmt

Nachdem der TV Hannover-Badenstedt den Platz an der Sonne am vergangenen Wochenende nicht erobern konnte, will der Tabellenzweite in die Erfolgsspur zurück. Auch wenn der Gegner, die HG Owschlag-Kropp-Tetenhusen, ein vermeintlicher Außenseiter ist, darf man nicht nur auf die Tabelle schauen. Die letzten Erfolge der HG O-K-T sind beachtlich und sollten eine Warnung sein.

Der Saisonstart mit 1:17 Punkten nach neun Spielen lief für die Mannschaft aus Schleswig-Holstein sicher nicht nach Plan. Aber ein Griff in „Trickkiste“ hat für eine kleine Erfolgswelle gesorgt. Es wurden einige Spielerinnen, die bereits verabschiedet wurden, in den Kader zurückgeholt. Und das zeigt Wirkung. Drei der letzten vier Spiele konnten gewonnen werden und bei den Gegnern handelte es sich nicht um Mannschaften aus dem unteren Tabellenbereich. Diese letzten Erfolge sorgen für neues Selbstbewustsein und Trainer Sebastian Schräbler kommt am Samstag sicher nicht nach Hannover, um die Punkte kampflos herzugeben.

Auch beim TV Hannover-Badenstedt lief nicht alles nach Plan. Dieses bezieht sich aber nur auf das letzte Auswärtsspiel. Alle Mannschaftsteile waren nicht auf der Höhe, was die Leistung des SC Alstertal-Langenhorn nicht schmälern soll. Am Samstag ab 19:00 Uhr erwartet der Trainer ein anderes Auftreten seiner Mannschaft. Mit einem konzentrierten Spiel, soll es dem Gast schwer gemacht werden, etwas Zählbares mit in den Norden zu nehmen. Bis auf die Langzeitverletzten steht der volle Kader zur Verfügung und mit der erneuten Unterstützung des tollen Publikums ist ein Sieg fest eingeplant.

Trainer Christian Hungerecker: „Die Handballgemeinschaft aus Owschlag und Kropp-Tetenhusen hat sich mit den jüngeren Ergebnissen auf eine kleine Welle gespielt. Ein Grund dafür ist sicherlich die Reaktivierung von Leistungsträgerinnen der letzten Saison, allen voran den beiden Rückraumakteurinnen Imke Lübker-Seidel und Tina Genz, die das Spiel unseres heutigen Gegners deutlich torgefährlicher gestalten. Daraus ergab sich in der zurückliegenden Trainingswoche das Augenmerk auf unser Abwehrspiel, genauer gesagt auf die Konstanz in unterschiedlichen personellen Konstellationen. Wir brauchen mehrere mögliche Zusammensetzungen, sollte eine „Combo“ einmal nicht so funktionieren, wie es nötig ist.