„Kinder stark machen“ und Suchtprävention: HSG schult JugendtrainerInnen

Seit vielen Jahren spielt der Vereins­sport eine zentrale Rolle für die früh­zeitige Suchtvorbeugung. Zur Sensibilisierung und Förderung ge­eigneter Maßnahmen ist die Bun­des­zentrale für gesund­heit­liche Aufklärung (BZgA) Ko­ope­rationen mit einigen Sportverbänden eingegangen, so auch mit dem Deutschen Handball-Bund (DHB). Durch diese Zusammenarbeit konnte die BZgA bereits zahlreiche Sportvereine dafür gewinnen, sich für das Thema Suchtprävention zu engagieren und das Motto „Kinder stark machen“ zum Leitgedanken ihrer Kinder- und Jugendarbeit zu machen.

Auch die HSG hat sich dieser Thematik angenommen und nicht nur in das aktuelle Jugendkonzept aufgenommen sondern heute auch seine JugendtrainerInnen entsprechend schulen lassen. Referent Marcus Olm erarbeitete dabei in der vierstündigen Veranstaltung mit den 15 TeilnehmerInnen Methoden, wie Verein und Mannschaft Kindern und Jugendlichen Unterstützung und Rückhalt bieten können – und um sie somit auch für andere Lebensbereiche zu stärken. Ein Sportverein allein kann zwar keine Suchtprobleme verhindern. Aber er kann die Persönlichkeitsentwicklung von Jugendlichen unterstützen, sie zu einem selbstbestimmten und unabhängigen, verantwortungsbewussten sowie genussvollen Leben ohne Sucht und Drogen befähigen.

Kommunikation„: Dieses einfache Wort war am vergangenen Sonntag der Alleskönner der „Kinder stark machen“-Schulung in Badenstedt und passte in fast jeder Situation. Ob bei lustigen Spielen wie dem gordischen Knoten und der Schiffsreise in die Karibik oder ernsten Themen wie die Entwicklung von Selbstbewusstsein und die Suchtprävention bei Kindern – Kommunikation stellte sich als das wichtigste Werkzeug des Trainers heraus.

Die HSG überlegt nun, auch den zweiten Teil der Fortbildung („Bleib im Spiel“) in Badenstedt anzubieten. Damit leistet die HSG Badenstedt einen weiteren Schritt hin zu einer ganzheitlichen Jugendarbeit.

An der Veranstaltung nahmen übrigens auch Handballfreunde des RSV Seelze teil; unter ihnen die Jugendleiterin Silke Blinzler (eine ehemalige Spielerin unserer 1. Damen).

Ein Dank gebührt Elke für die Bereitstellung des hervorragenden Caterings.