Juniorteam verliert wildes Tempospiel am Ende deutlich

Ein von beiden Seiten über die gesamte Distanz mit hohem Tempo geführtes Spiel fand am Ende in der HSG Heidmark einen verdienten Sieger. Das Juniorteam des TV Hannover-Badenstedt konnte leider gegen den neuen Tabellenzweiten nur die ersten 40 Minuten dagegen halten. Dann ließ ein 0:8-Tore-Lauf der Gästemannschaft in neun Minuten den Traum vom Sieg im ersten Spiel des Jahres 2022 zerplatzen. Am Ende stand ein 30:37 (18:19) auf der Anzeigetafel.

Die gesamte erste Hälfte wogte das, für die wenigen Zuschauer, attraktive Spiel hin und her. Mal führte Badenstedt, mal Heidmark – richtig absetzen konnte sich kein Team. So ging es mit einem 18:19-Spielstand für die Gäste in die Pause.

Auch nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel wild und zunächst auch ausgeglichen. Beim 24:25-Zwischenstand in der 37. Minute riss dann der Faden bei unserem Team. Zwei Zeitstrafen kurz hintereinander nutzte die HSG gnadenlos aus, vorne lief nicht mehr viel zusammen und technische Fehler wurden durch einfache Gegentore umgehend bestraft.

Nach 46. Minuten und dem 24:33 war das Spiel entschieden. Die Badenstedterinnen bekamen zwar im Angriff endlich wieder etwas mehr zustande und stabilisierten sich auch hinten, dies reichte aber nur noch zu einer Ergebniskosmetik. An der deutlichen 30:37-Niederlage ging kein Weg dran vorbei.

Trainer Olaf Seegers: „Wir hatten uns viel vorgenommen und wollten durch hohes Tempo den Gegner zu Fehlern zwingen. Leider ging die Rechnung nicht auf. Wir produzierten Mitte der zweiten Hälfte die Fehler, die Heidmark konsequent ausnutzte.“

Am kommenden Wochenende geht es dann für das Juniorteam des TVHB mit einem weiteren Heimspiel weiter. Mit dem aktuellen Tabellendritten HV Lüneburg erwarten wir ein weiteres Spitzenteam der Oberliga Niedersachsen.

Es spielten und trafen: Lara Prill und Melissa Schween im Tor sowie Julia Adenaw (3), Merle Bartels (3), Celia Heitefuß (2), Noemi Heitefuß (3/2), Elea Kirchberg (3), Alina Koenecke (3), Marie Lena Marwedel (1), Julia Müller (1), Monja Nagel (7), Sophia Nagel, Eden Nesper (2) und Pia Oetjen (2).