JBLH: DHB stellt Szenarien für die Zukunft vor

Auch mit den 16 verbliebenen Jugendbundesligisten hielt der DHB am vergangenen Mittwoch einen JBLH-Online-Staffeltag ab und stellte mögliche Szenarien zur Fortführung des Spielbetriebs 2020/2021 sowie auch die Planung 2021/2022 vor.Ein Szenario sieht – bei vorliegenden politischen Rahmenbedingungen – eine Fortführung des Spielbetriebs im April/Mai vor. Ob es bei einer Zwischenrunde mit 3 Spieltagen bleibt oder ggf. in Turnierform die Final4-Teilnehmerinnen gesucht werden, ist noch offen. Auf jeden Fall wird das Viertelfinale gestrichen, um weitere zeitliche Ressourcen zu schaffen.

Planungssicherheit hätten die 16 Zwischenrundenteilnehmer; diese wären bereits für die nächste JBLH-Saison qualifiziert (sofern sie das Startrecht wahrnehmen möchten) – darunter auch der TV Hannover-Badenstedt.

Auch ist die Durchführung einer DM der weiblichen B-Jugend geplant, deren beste 4 Teams auch für die JBLH qualifiziert wären. Hier suchen derzeit die Landesverbände nach Lösungen die Teilnehmerinnen zu ermiiteln.

Einig waren sich alle Konferenzteilnehmer*innen, dass vor Aufnahme des Spielbetriebs eine ausreichend lange Vorbereitungszeit eingeplant wird, um die Verletzungsgefahr möglichst zu minimieren.

Weiterhin wird die Aufnahme des Spielbetriebs – wie auch bei der 3. Liga – eingebettet in ein Testsystem, das der DHB am Mittwoch erstmals skizzierte. Hier schlossen sich einige Diskussionen und Verbesserungsvorschläge seitens der Vereine an. Das Konzept plant der DHB in den nächsten 14 Tagen vorzustellen.

Konkrete DHB-Entscheidungen wird es kurz nach der nächsten Kanzler-Ministerpräsident*innen-Runde geben, die ja wie zu vernehmen ist schon vor dem 25.01. stattfinden soll – und nichts “Gutes” für die Aufnahme eines zeitnahen Trainingsbetriebs verheißen lässt …