Heimsieg für Hannover in einem Spiel mit „drei“ Dritteln

Nach einem Unentschieden gegen Buxtehude zum Auftakt gab es im zweiten Heimspiel der Saison den ersten Sieg daheim vor heimischen Publikum. Zu Beginn konnte der TSV Wattenbek noch sehr gut mithalten, mit zunehmender Spieldauer bekam der Meister das Spiel aber immer besser in den Griff. Am Ende steht ein gerechtes 31:21 (15:11) im Spielplan.

Wattenbek erbrachte in den ersten 20 Minuten immer wieder den Beweis, dass sie bisher eine blitzsaubere Auswärtsbilanz vorzuweisen hatten. Und auch in Badenstedt hatte sich die Mannschaft von Trainer Andreas Juhra sicher einiges erhofft. Ein gutes erstes Drittel des Gastes sorgte auch dafür, dass Hannover sich nicht absetzen konnte. Erst zum Ende der ersten Halbzeit, bekam die Mannschaft aus dem Salzweg den Gegner besser in den Griff. Mit einer vier Tore-Führung ging es in die Kabinen.

Nach der Pause knüpfte das Team um Maraike Kusian, die vor dem Spiel von dem Vorsitzenden der Handballregion Süd-Ost-Niedersachsen, Olaf Denecke, für ihre Länderspieleinsätze und die Teilnahme bei der Europameisterschaft geehrt wurde, an die Leistung an. Nach gut 40 Minuten war der TVHB erstmals mit acht Toren in Front und konnte sein munteres Durchwechseln weiter fortführen. Der Gast aus Wattenbek musste anerkennen, dass es diesmal auf dem gegnerischen Platz nichts holen gab und so trennte man sich am Ende mit einem 31:21.

Trainer Christian Hungerecker zeigte sich nach dem Spiel zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Ein Sieg der schöneren Art, weil wir ein Drittel lang nach Lösungen für die Probleme, die Wattenbek uns gestellt hat, suchen mussten. Ein Drittel lang haben wir uns dann konzentriert an diesen Lösungen abgearbeitet und so blieb ein letztes Drittel, um den Abend zu genießen – alle eingesetzten Feldspielerinnen haben getroffen.

Auch in diesem Spiel war die Abwehr erneut das Prunkstück. In keinem der vier ausgetragenen Spiele kassierte Hannover mehr als 22 Gegentreffer. Im Angriff läuft sicher noch nicht alles nach Wunsch, gegenüber der Presse lobte Hungerecker aber diesmal besonders die Leistung von Linksaußen Anabel Heitefuß: „Sie hat überragend gespielt.

Erfolgreichste Torschützin gegen Wattenbek: Anabel Heitefuß