Hannover zum 13. Sieg in Folge mit bitterem Nachgeschmack

Auch im achten Heimspiel konnten die JUNGEN WILDEN einen Erfolg verbuchen. Die Gäste aus Altlandsberg gestalteten die Partie bis zur 21. Minute offen, danach zog Hannover bis zur Pause bereits vorentscheidend mit 18:11 weg. Am Ende gewannen die Hungerecker-Schützlinge ungefährdet mit 39:26 und erzielten damit den 13. Sieg in Folge. Lediglich die früh erlittene Knieverletzung von Ivonne Krängel sorgte beim Tabellenführer für einen bitteren Nachgeschmack.

Der MTV 1860 Altlandsberg reiste mit einer kleinen Erfolgsserie, fünf Punkte aus den letzten drei Spielen, nach Hannover an. Doch davon ließ sich die Mannschaft um Jana Pollmer nicht beeindrucken und wollte gleich die vorhandenen Kräfteverhältnisse in Tore umsetzen. Das gelang aber zunächst nicht. Eine frühe Verletzung von Ivonne Krängel schien das Team ein wenig zu hemmen. Krängel hatte einen unglücklichen Zusammenstoß mit einer Gegenspielerin und musste verletzt vom Spielfeld. Eine genauere Untersuchung des verletzten Knie soll in dieser Woche Klarheit verschaffen.

Bereits eine im Vorfeld getroffene Entscheidung des Trainerteams, hatte für eine schmalere Bank als üblich gesorgt. Die vier Youngster Mia Lakenmacher, Anabel Heitefuß, Maraike Kusian und Luzie Hilke, welche sich bereits im Saisonverlauf erfolgreich voll in das Team integriert hatten, wurden zu einem wichtigen parallel stattfindenden A-Jugendspiel abgestellt.

Es dauerte bis zur 21. Spielminute bis die JUNGEN WILDEN den Turbo zündeten und mit einem Endspurt dem Gegner bis zur Halbzeit auf sieben Tore (18:11) davoneilten. Insbesondere die beiden Flügelflitzer Saskia Rast (11 Tore) auf rechts und Lena Seehausen (9 Tore) auf links waren immer wieder erfolgreich. Aber auch die beiden, von Trainer Christian Hungerecker beorderten Spielerinnen aus der 2. Damen, konnten sich nahtlos und erfolgreich in das Team integrieren. Nathalie Pagel war zweimal erfolgreich und Marie Seidler konnte sich sogar fünf Mal in die Torschützinnenliste eintragen. Altlandsberg ergab sich Mitte der zweiten Halbzeit, als erstmals ein 10 Tore-Vorsprung auf der Anzeigetafel erschien, seinem Schicksal und so brachten beide Mannschaften die 60 Minuten mit Anstand zu Ende.

Die Maßnahme des Trainerteams erwies sich als richtig, denn die A-Jugend konnte ebenfalls zwei Punkte bei Werder Bremen einsacken, auch wenn dieses Spiel wesentlich spannender war, als das Match im Salzweg.

Für eine schöne Randerscheinung sorgte das 11. Tor der JUNGEN WILDEN. Der von Denise Friebe erzielte 500. Saisontreffer untermauert die Torgefährlichkeit des Tabellenführers, der auch staffelübergreifend die meisten Treffer aller 3. Ligen erzielt hat.