Hannover hat die „Peitschen“ aus Wattenbek zu Gast

Volle fünf Wochen sind vergangen, seit der TV Hannover-Badenstedt sein letztes Spiel zu Hause bestreiten konnte. Nun steht am Samstag das zweite Heimspiel auf dem Spielplan. Erneut kommt der Gegner, wie schon letzte Woche, aus Schleswig-Holstein.

Der TSV Wattenbek reist mit einer blitzsauberen, wenn auch kleinen, Auswärtsbilanz an. Beide Spiele wurden in der Fremde sehr souverän und eindeutig gewonnen. Der Meister ist also gewarnt.

Der  bisherige Saisonverlauf des TSV Wattenbek ist schon etwas merkwürdig. In der Heimspielhalle der „Peitschen“, wie sie sich selber nennen, gab es zwei Niederlagen gegen Tabellenführer Jörl und Aufsteiger Heide. Auswärts hingegen hat die Mannschaft von Trainer Andreas Juhra zweimal beeindruckend gepunktet. Oyten wurde mit 12 Toren aus der eigenen Halle gefegt und auch aus Oldenburg wurden zwei Punkte mit nach Hause genommen. Also wird die Partie am Samstag zeigen, ob Hannover den starken Auswärtstrend des Gastes brechen kann. Hierfür wird eine Leistungssteigerung nötig sein, denn eine gute 1. Halbzeit, wie zuletzt in Owschlag, wird für einen Sieg garantiert nicht reichen.

Der TV Hannover-Badenstedt kann nach zwei Auswärtsspielen endlich wieder vor dem eigenen Publikum aufspielen und wird versuchen weiter Fahrt aufzunehmen. Auch wenn Trainer Christian Hungerecker mit dem Auftritt seiner Mannschaft bei der HG OKT größtenteils zufrieden war, fordert er eine Entwicklung nach oben: „Insgesamt war das in Owschlag eine passable Leistung, zu der alle 14 Spielerinnen beigetragen haben, auch wenn wir nach dreiwöchiger Unterbrechung noch nicht ganz im Rhythmus waren. Das muss und wird am Samstag schon anders aussehen, da bin ich mir sicher.

Die Verletztenliste hat sich leider noch nicht verkürzt, sowohl Lena Seehausen (nach Operation am Außenknöchel des Fußes), als auch Denise Friebe (nach Bandruptur, ebenfalls am Fuß) werden noch ein wenig Zeit brauchen, um wieder ins Training einzusteigen.

Um 19:00 Uhr ist am Samstag, 19.10.19 im Salzweg Anpfiff. Das Spiel wird geleitet von den beiden Unparteiischen Jonas Dieckmann und Mirco Drews.

Sorgen für Gefahr aus dem Rückraum – Marieke Heilmann, Jana Pollmer und Mia Lakenmacher (v.li.)