Hannover erstmals beim Oldenburger Wunderhorn

Bereits zum 34. Mal wird das Internationale Robert-Schumann-Turnier um den Wunderhorn-Pokal veranstaltet vom VfL Oldenburg ausgetragen und diesmal ist erstmals auch die Vertretung des TV Hannover-Badenstedt dabei. Eine kurzfristige Absage hatte das Nachrutschen ermöglicht und gibt dem Drittligisten die Möglichkeit sich mit hochklassigen Vereinen zu messen.

Der nächste Test für das Liga-Team aus Hannover führt die Mannschaft von Trainer Christian Hungerecker am Wochenende nach Oldenburg in die Robert-Schumann-Halle, wo das “Wunderhorn-Turnier” stattfindet. Bereits am Freitag werden die Landeshauptstädterinnen anreisen, um möglichst ausgeruht in das Turnier zu gehen. Trainer Christian Hungerecker ist sich seiner Rolle als Underdog selbstverständlich bewusst – „… aber so eine Gelegenheit können wir uns nicht entgehen lassen. Ich habe das im Vorfeld mit der Mannschaft besprochen und wir waren uns einig, dass man nicht oft die Chance bekommt, gegen so eine geballte Klasse anzutreten.“ Kurzerhand wurde das geplante Trainingslager abgesagt und die Teilnahme in Oldenburg bestätigt.

In den Gruppenspielen am Samstag treffen die Badenstedterinnen auf die Erstligisten VfL Oldenburg, TSV Bayer 04 Leverkusen und den schwedischen Erstligisten H65 Höör.

In der anderen Gruppe treffen die Bundesligisten HSG Blomberg-Lippe und HSG Bensheim/Auerbach sowie Skanderborg Handbold aus Dänemark und Byasen Handball Elite aus Norwegen aufeinander. Die Spielzeit beträgt jeweils 2 x 20 Minuten. Am Sonntag sind die Finalspiele angesetzt.

Die Langzeitverletzte Ivonne Krängel hat den Härtetest am Mittwoch gegen Blomberg bestanden und wird mit nach Oldenburg reisen. Leider muss Badenstedt weiterhin auf die verletzte Jugendnationalspielerin Mia Lakenmacher verzichten, ansonsten tritt der Drittligist aber mit „voller Kapelle“ an.