Frankfurter HC zum Spitzenspiel in Hannover

Am Samstagabend ist der Traditionsverein Frankfurter HC zu Gast beim TV Hannover-Badenstedt. Nachdem der TVHB im letzten Spiel gegen den TV Oyten große Mühe hatte, geht der amtierende Meister nicht als Favorit in das Spiel. Der Frankfurter HC kommt nach einem klaren Sieg über den MTV Heide mit einer breiten Brust nach Niedersachsen.

Der traditionsreiche Frankfurter Handball Club peilte vor Beginn der aktuellen Punktrunde an, „oben mitspielen“ zu wollen und lässt – ungeachtet eines Ende Oktober vollzogenen Trainerwechsels – dieser Ankündigung auch Taten folgen. Die acht Abgänge des Sommers (u.a. wechselten die Nühse-Schwestern zum HC Rödertal und Vanessa Plümer zum Erstligisten zu den ‚Vipers‘ Wildungen) konnten ganz offensichtlich adäquat ersetzt werden. Mit der Rückraumspielerin Monika Odrowska (aus Waiblingen) und der Kreisläuferin Kamila Szczecina (aus Rödertal) wurde viel Erfahrung an die Oder gelotst und der Kader mit eigenem Nachwuchs aus der Jugend-Bundesliga sinnvoll ergänzt. Lediglich zwei Niederlagen hat der FHC bisher zu verzeichnen. Gegen den Tabellenführer Buxtehuder SV II gab es am 2. Spieltag eine drei Tore Niederlage. Etwas überraschend war die klare 37:22 Pleite beim TSV Wattenbek.

Trainer Christian Hungerecker möchte sich lieber auf sein eigenes Team konzentrieren: „Wenn wir auf uns schauen, so stehen wir nach den letzten beiden Spielen vor allem vor der Aufgabe, die Anforderungen in Defensive und Offensive weiterhin auf viele Schultern zu verteilen und insbesondere in der Abwehr wieder mehr Stabilität zu erzeugen. Hier hatten wir im Vergleich zu den ersten sechs Saisonspielen zuletzt große Schwierigkeiten und in der Folge „leidet“ natürlich auch das Umschalten in die Tempophasen. Trotzdem halte ich es für durchaus menschlich, in der individuellen Leistungskurve auch mal eine Delle zu haben. Wir müssen eben aufpassen, dass dies nicht zu vielen Spielerinnen gleichzeitig passiert, aufeinander achtgeben und bereit sein, den berühmten Schritt „mehr“ für die Nebenfrau mitzugehen. Ich bleibe zuversichtlich, dass uns es mittels dieser Leidenschaft heute wieder gelingt, beide Punkte im Salzweg zu behalten.“

Anpfiff am Samstag in Hannover im Salzweg ist um 19:00 Uhr.

Denise Friebe und ihre Mannschaftskameradinnen müssen konzentriert

auftreten, um die Punkte im Salzweg zu behalten