DHB-Gütesiegel an HSG Badenstedt

Welches Ergebnis aus einer beim DHB-Länderpokal 2011 mit­ge­nom­menen Infobroschüre, die später in der SalzwegArena aus­gelegt wurde, erzielt werden kann, hat die HSG gestern mit Freude ver­nommen.

HSG-Spielwart Bernd Schröder weilte im vergangenen Jahr beim DHB-Länderpokal und vertrieb sich eine Spielpause mit der Lektüre eines Flyers zum Thema „Ausgezeichnete Jugendarbeit“. Ohne weiteren Hintergedanken packte er sich einige Exemplare des Flyers ein und legte diese einige Wochen später in der Badenstedter SalzwegArena aus. Dort bekam sie HSG-Trainer Jan Friedrich in die Hände – und von da an gab es für diesen kein Halten mehr. Dazu aber zu einem späteren Zeitpunkt mehr.

Die Deutsche Handballjugend hat das Gütesiegel „Ausgezeichnete DHB-Jugendarbeit“ an zwei weitere Vereine vergeben: Die HSG Badenstedt und der HC Wölfe Nordrhein/OSC Rheinhausen sind berechtigt, diese Auszeichnung zunächst für ein Jahr zu tragen. Mit dem Gütesiegel soll Handballvereinen oder Handballabteilungen in Sportvereinen ermöglicht werden, anhand von zehn zu erfüllenden Kriterien die hohe Qualität ihrer Jugendarbeit nachzuweisen bzw. die Qualität ihrer Jugendarbeit deutlich zu verbessern, wenn sie die Erfüllung der Kriterien anstreben. Beide Vereine haben die 10 Bewertungskriterien erfüllt.

Die offizielle Preisvergabe wird wahrscheinlich im September an einem HSG-Heimspieltag stattfinden. Das DHB-Gütesiegel ist eine Kooperationsmaßnahme des DHB und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA). Auch der Freundeskreis des Deutschen Handballs (FDDH) beteiligt sich mit einer zweckgebundenen Spende für die Jugendabteilung an dieser Aktion. Nähere Informationen zum Gütesiegel sind hier zu finden. Mittlerweile haben sieben Vereine aus dem Bereich des Deutschen Handballbundes diese Auszeichnung erhalten; so der TSV Ismaning, HaSpo Bayreuth, TSV Birkenau und SG Ottenheim-Bellheim-Zeiskam.

Bericht hvn-online.com
Bericht DHB