Auswärtsbilanz verbessern – Hannover will sich nicht „auspeitschen“ lassen

Zum dritten Auswärtsspiel müssen die JUNGEN WILDEN des TV Hannover-Badenstedt am Sonntag zu den „Peitschen“ des TSV Wattenbek. Nachdem der Auswärtsfluch 2018 am 13. Oktober in Altlandsberg beendet wurde, möchten die Hannoveranerinnen nun auch in der Fremde für weiteren Erfolg sorgen. Dass dieses Vorhaben kein Einfaches wird, kann man an dem guten Saisonstart von Wattenbek fest machen.

Mit 7 Toren erfolgreichste Torschützin gegen Alstertal – Jana Pollmer (Foto: Eigentum der TV Hannover-Badenstedt – Mit dem Quellenhinweis: TV Hannover-Badenstedt, darf es genutzt werden)

Der TSV Wattenbek, in der Saison 2017/2018 in die 3. Liga aufgestiegen, hat erst drei Saisonspiele absolviert. Aus verschiedenen Gründen musste das Team aus Schleswig-Holstein in allen drei Partien auswärts antreten. Umso verblüffender ist es, dass die „Peitschen“ bisher ohne Niederlage dastehen. Mit 5:1 Punkten geht die Mannschaft von Trainer Andreas Juhra am Sonntag in das 1. Heimspiel, welches um 16:00 Uhr in Bordesholm in der Sporthalle der Hans-Brüggemann-Schule angepfiffen wird. Saisonübergreifend ist das neue Team der Ex-Beyeröhde Spielerin Joyce Roeske seit acht Spielen ungeschlagen. Zweitliga-Spielerin Roeske kam nach einem studienbedingten Wechsel am letzten Wochenende erstmals gegen Wismar zum Einsatz und fügte sich gleich mit fünf Treffern in die Mannschaft ein.

Die JUNGEN WILDEN konnten am Sonntag gegen ein stark aufspielendes Alstertal am Ende die Oberhand behalten und trotz einiger angewendeter Raffinessen des Gegners, waren es gerade die erfahrenen Spielerinnen, die letztendlich einen verdienten Sieg einfuhren. Die momentane Tabellenführung ist aber ein kleines Trugbild, denn z. B. der nächste Gegner Wattenbek steht, nach Minuspunkten gerechnet, vor Hannover.

Trainer Christian Hungerecker: „Wir sind natürlich gewarnt, der starke Saisonstart von Wattenbek ist uns nicht entgangen. Nach der letzten Saison ist beim MTV eine klare positive Entwicklung zu beobachten. Wir müssen uns aber auf uns selber konzentrieren. Mir ist es wichtig, dass wir auch auswärts stabiler werden.