Auch in Wolfsburg gab es nichts zu holen

Es war eine gebrauchte Englische Woche für das Junior-Team des TV Hannover-Badenstedt. Zum dritten Mal  innerhalb von 7 Tagen ging unsere Mannschaft als Verlierer vom Platz, wobei bei der 33:28 (16:13)-Niederlage beim VfL Wolfsburg die Leistungskurve insgesamt wieder nach oben zeigte. Mit jetzt 5:7 Punkten reihen wir uns jetzt erst einmal im Mittelfeld der Oberliga Niedersachsen ein.

Im Gegensatz zu den letzten beiden Partien wirkten die Jungen Wilden von Beginn an deutlich fokussierter und konsequenter in ihren Angriffsaktionen. So beherrschten wir auch die ersten 20 Minuten und erarbeiteten uns einen 3-Tore Vorsprung zu 7:10. Nach unseren 9:11 in der 22. Minute brachten dann fünf Zeitstrafen gegen uns innerhalb von 126 Sekunden – dabei spielten wir sogar eine halbe Minute mit 2 gegen 6 – die Wende in dem Spiel. Den Gastgeberinnen gelang mit einem 4:0 Lauf die 13:11 Führung. Der Faden in unserem Spiel war gerissen und wir mussten bis zur Pause einen 3-Tore-Rückstand hinnehmen (16:13).

Nach dem Seitenwechsel blieb das Spiel zunächst ausgeglichen, der Rückstand von 3-4 Toren wollte einfach nicht kleiner werden. Zwischen der 43. und 48. Minute zogen die Wolfsburgerinnen dann vorentscheidend von 25:22 auf 29:22 Tore davon. Aufgeben war aber keine Option, so dass wir uns bis zur 55. Minute wieder auf 30:27 Tore heranarbeiten konnten. Die Möglichkeit des 30:28 vergaben wir, der VfL konnte auf 31:27 stellen. Damit war das Spiel dann entschieden. Am Ende hieß es dann 33:28 Tore für die Gastgeberinnen.

Ich bin stolz, wie die jungen Damen wieder in diesem sicher nicht einfachen Spiel alles gegeben haben, um doch noch den Punktgewinn zu erzwingen“, lautete das Fazit von Christiane Gorn nach dem Spiel. „Die fünf Zeitstrafen nach unserer Führung brachten uns völlig aus dem Rhythmus, die Einzel-Manndeckung gegen Monja ab der 22. Minute konnten wir nicht gänzlich kompensieren. Der Erfolg für Wolfsburg ist am Ende verdient, da sie die sich bietenden Chancen konsequenter ausnutzten und wir in der Crunch-Time leider wieder den einen oder anderen Fehler zu viel machten.

Jetzt ist erst einmal Wunden lecken angesagt und die Spielpause von drei Wochen wird genutzt werden, um ein Reset durchzuführen und die Defizite aufzuarbeiten, damit unser junges Team im nächsten Heimspiel gegen die HSG Schaumburg-Nord wieder Punkte einfährt.

Für das Junior-Team spielten und trafen: Im Tor Jessica Boehk und Melissa Schween – Merle Bartels (1), Natalie Brunke, Celia Heitefuß (2), Elea Kirchberg (2), Alina Könecke (6), Julia Müller,  Katharina Müller (1), Monja Nagel (7/2), Lara Niemann (1), Pia Oetjen (3), Greta Piontek, Janina Thiemann (5).